Herber Dämpfer für die KobrasDinslakener Kobras

Herber Dämpfer für die KobrasHerber Dämpfer für die Kobras
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Von Beginn an sahen die Zuschauer eine packende Partie in der Kölnarena 2, in der die Kobras im ersten Drittel einige Schwierigkeiten mit der aggressiven Spielweise der Kölner hatten. Diese zeigten keine Ermüdungserscheinungen vom Spiel am Vortag bei den Eisadlern und versuchten den Kobras mit hartem Spiel gegen Puck und Mann die Zähne zu ziehen. Darauf mussten sich die Schützlinge von Trainer Thomas Schmitz erst mal einstellen und so entstand ein Spiel zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften mit einigen Torchancen auf beiden Seiten, die in diesem Drittel aber ohne Erfolg blieben. Zwischenzeitlich mussten die Kobras auch noch auf Joey Menzel verzichten, der, wenn auch unbeabsichtigt, Bekanntschaft mit einem gegnerischen Schläger machte und sich einen Cut an der Nasenwurzel zuzog. Dieser wurde im Krankenhaus genäht und Menzel kam im letzten Drittel wieder zurück und spielte trotz Handicap weiter.

Im Mittelabschnitt hatten sich die Männer um Kapitän Sebastian Haßelberg besser auf die Kölner Spielweise eingestellt und erspielten sich nun eine optische Überlegenheit. In der 36. Minute durften die Dinslakener Fans dann das erste Mal jubeln, als Benedikt Hüsken zum 1:0 für die Kobras traf. Doch die Antwort der Haie ließ nicht lange auf sich warten, denn nur zwei Minuten später erzielten sie den Ausgleich, der bis zur Pause bestand hatte.

Auch im letzten Drittel blieb es weiter spannend und beide Team lieferten ich einen packenden Kampf um die Punkte. Zunächst nutzten die Kobras ein Überzahlspiel für sich und gingen durch Marvin Linse mit 2:1 in der 50. Spielminute in Führung. Doch diese konnten die Dinslakener nicht lange verteidigen, denn  in der 54. Minute erzielten die Haie den Ausgleich. Bei diesem Tor machte nach Ansicht der Gäste der Hauptschiedsrichter keine glückliche Figur, denn dem Tor ging nach Meinung der Kobras ein Torraumabseits voraus, als ein Kölner Spieler in Dinslakens Torraum rein rutschte und Björn Linda im Dinslakener Tor behinderte. Doch der Schiedsrichter bewertete die Szene anders und gab den Kölner Treffer. Nun wurde es hektisch und beide Teams spielten mit vollem Körpereinsatz. Die Kobras wollten unbedingt gewinnen und schnürten die Haie im eigenen Drittel ein. Diese konnten sich aber immer wieder mit schnellem Spiel nach vorne befreien und gefährliche Konter fahren. Eine Minute vor Ende fiel nach einem dieser Konter zum Entsetzen der zahlreichen Dinslakener Fans das 3:2 für Köln. Trainer Thomas Schmitz setzte nach dem Gegentreffer noch mal alles auf eine Karte und nahm Björn Linda für einen sechsten Spieler aus den Tor. Allerdings nutzte es nichts mehr und die Haie besiegelten die Dinslakener Niederlage durch einen Treffer ins leere Dinslakener Tor endgültig.

Nach der 2:4-Niederlage heißt es nun für die Kobras, dieses Spiel schnell aus den Köpfen zu bekommen und den Blick nach vorne zu richten, denn kommenden Sonntag geht es zu Hause gegen den EC Bergisch Land, der sich in der parallel verlaufenden Begegnung mit 5:4 nach Penaltyschießen in Bad Nauheim durchsetzen konnte. Dann müssen die Kobras nach zwei Niederlagen mal wieder punkten um den Kontakt zur Spitze nicht zu verlieren.

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