Heimspiel-Doppelpack für die RocketsEGDL spielt gegen Dinslaken und Ratingen

EGDL-Stürmer Kyle Piwowarczyk (rechts). (Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)EGDL-Stürmer Kyle Piwowarczyk (rechts). (Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)
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Für den Auftakt am Freitag haben sich die Raketen ganz fett das Stichwort „offene Rechnung“ in den Kalender geschrieben. Denn das Duell mit den Kobras aus Dinslaken wird es in sich haben, nachdem man das letzte Spiel in Dinslaken in der Schlussminute turbulent verloren hatte. Bei der Partie hatten sich beide Keeper verletzt, die Kobras profitierten zudem von einer Überzahl kurz vor Schluss - und feierten den Heimsieg anschließend ausgiebig. Es war die erste Saisonniederlage der Rockets. Im offiziellen Spielbericht der Kobras war später zu lesen, dass sich der verletzte Tim Stenger in den beiden Schlussminuten „erbarmte“, sich noch einmal ins Tor zu stellen. Eine feine zusätzliche Motivation für Freitagabend am Heckenweg.

„Das wird wieder ein hartes Stück Arbeit“, ist sich Frank Petrozza sicher. „Die werden wieder über 60 Minuten Vollgas geben und uns maximal fordern.“ Zumal es schon Tradition hat für die EGDL, dass ihnen die Kobras nicht liegen. Das war schon in den vergangenen Jahren so und wurde auch beim Heimsieg in Diez Mitte Oktober deutlich. Beide Partien endeten bisher mit 6:5 für die Gastgeber - die Serie soll zumindest am Freitag fortgesetzt werden.

Nicht minder interessant wird das Duell gegen die Ice Aliens aus Ratingen am Sonntagabend. „Die sind gut drauf, die haben sich deutlich gesteigert“, weiß Petrozza die jüngsten Ergebnisse einzuordnen. Die beiden bisherigen Vergleiche in der laufenden Saison endeten mit 9:1 (in Diez) und 10:4 (in Ratingen) für die EGDL. Doch niemand ist so naiv zu denken, dass das nächste Duell ein Selbstläufer ist.

Ratingen hatte unter anderem in der Vorwoche in Hamm mit 2:0 geführt, ehe man das Spiel am Ende noch knapp mit 2:4 verlor. Auch das Heimspiel gegen Herford ging nur knapp mit 5:7 an die Ice Dragons. Auch wenn die Punktausbeute zuletzt eher mäßig war, sind die Ice Aliens zumeist auf Augenhöhe mit den Topteams der Liga. „Auf dem Papier eine richtig gute Mannschaft“, warnt der Rockets-Trainer. „Es wird auch da wichtig sein, 60 Minuten lang voll konzentriert zu sein.“

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