Heimpremiere geglückt – Debüt für Björn LindaDinslakener Kobras

Heimpremiere geglückt – Debüt für Björn LindaHeimpremiere geglückt – Debüt für Björn Linda
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Obendrein feierte Björn Linda seine Premiere im Tor der Dinslakener. Der Bruder von Sven Linda spielte noch letzte Saison im Tor der Frankfurter Löwen und wurde zum Torhüter der Saison 2013/14 in der Oberliga West gewählt. Aus beruflichen Gründen zieht es ihn nun in seine Heimat zurück und zu den Kobras, für die er heute, mit einer Gastspielergenehmigung ausgestattet, das Tor hütete. Ob es bei diesem einen Spiel bleibt oder weitere hinzukommen, entscheidet sich in den nächsten Tagen.

Von Beginn an zeigten die Kobras, das das Unentschieden in Ratingen kein Zufallsprodukt war. Auch gegen Neuss hielten die Traberstädter mit und erspielten sich immer mehr Spielanteile. Folgerichtig gingen die Dinslakener durch ein Tor von Daniel Pleger in der 9. Minute in Führung. Doch diese hatte nur 5 Minuten bestand, denn Neuss schaffte in Überzahl den Ausgleich und gleichzeitigen Pausenstand.

Im noch jungen zweiten Drittel schlugen die Kobras erneut zu und gingen in der 22. Minute durch Christoph Mand erneut in Führung. Die Neusser Antwort kam in der 32. Minute mit dem erneuten Ausgleichstor in der nun immer körperbetonter werdenden Begegnung. In der 34. Minute verloren die Kobras Angreifer Sebastian Schmitz, der nach einem Kniecheck verletzt vom Eis musste. Als weitere Folge dieses Checks ging auch noch eine Plexiglasscheibe kaputt, so dass die Drittelpause vorgezogen und die Restzeit des zweite Drittels nachgeholt wurde.

Nach der Unterbrechung erwischten die Kobras erneut den besseren Start und gingen in Überzahl erneut durch ein Tor von Daniel Pleger in Führung. Nur einige Minuten später entluden sich die erhitzten Gemüter einiger Spieler beider Mannschaften in einer kleinen Auseinandersetzung, nach deren Ende der Dinslakener Sven Linda und auf  Neusser Seite Frederic Riefers duschen gehen durften. Danach war Feuer im Spiel und beide Seiten gingen nicht immer mit fairen Mitteln zu werke, was einige Strafzeiten zur Folge hatte. Doch ein Tor sollte auch noch fallen. Timothy Tanke setzte in der 47. Minute den Schlusspunkt mit seinem Treffer zum 4:2 in Unterzahl. Dabei sollte es trotz aller Neusser Angriffsbemühungen auch bleiben.

Somit haben die Kobras auch heute bewiesen, dass man mit einem Oberligisten mithalten kann und auch in der Regionalliga ein wichtiges Wörtchen um die ersten Plätze mitreden möchte. Natürlich muss hier und im Spiel der Dinslakener nachjustiert werden, doch das bisher gezeigte, lässt auf eine erfolgreiche Saison hoffen.

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