Heimniederlage für die Eisbären gegen DinslakenHamm verliert mit 5:6

Heimniederlage für die Eisbären gegen DinslakenHeimniederlage für die Eisbären gegen Dinslaken
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Die Hammer Eisbären haben ihr Heimspiel am Freitagabend vor 443 Zuschauern gegen die Dinslaken Kobras mit 5:6 verloren, grüßen aber dennoch von der Tabellenspitze. Bereits am morgigen Sonntag haben sie die Möglichkeit, sich für die Niederlage im Rückspiel zu revanchieren.

Das Spiel gegen den Tabellenletzten begann ausgeglichen, beide Mannschaften versteckten sich nicht und es entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nach zehn Minuten bekamen die Gäste aber immer mehr Oberwasser und wurden mutiger. Ein gutes Forechecking mit einer aggressiven Verteidigung bereits in der neutralen Zone verschaffte den Gästen zunehmend Übergewicht. Die Eisbären taten sich schwer ihr eigenes Spiel aufzuziehen und fanden sich immer mehr auf der Strafbank wieder. Eine dieser Überzahlsituationen nutzte Linda zur Gästeführung (13.). Als dann Vavra ein Unterzahltor zum 2:0 (17.) und Nekvinda in Überzahl zum 3:0 (19.) erhöhten, bahnte sich bereits eine Überraschung an. Die Gästeführung war verdient, die Eisbären kamen nicht richtig in die Partie.

Im zweiten Drittel wurde das Spiel offener, die Gäste mussten nun auch häufiger auf die Strafbank und die Eisbären zeigten im Powerplay auch ihre Qualitäten. In der 22. Minute fiel der schnelle Anschlusstreffer für die Eisbären. Pietzko traf mit einem platzierten Schuss bei doppelter Überzahl. Die Eisbären machten mehr Druck, erspielten sich Chancen, doch ein weiterer Treffer fiel zunächst nicht. In der 33. Minute stellte Pleger in Überzahl den alten Abstand wieder her und zwei Minuten später hatten sich Tim Pietzko und Kamil Vavra etwas zu sagen und wurden nach ihrem Handgemenge für jeweils 14 Minuten auf die Strafbank geschickt. In dieser Überzahlsituation, Bläsche saß ebenfalls auf der Strafbank, traf Mäkijärvi zum 2:4. Nur eine Minute später war die Partie wieder offen, Thau nutzte in Überzahl einen Pass von Mäkijärvi zum 3:4. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause.

Das letzte Drittel begann mit einer doppelten Überzahl der Eisbären und diese nutzten die Eisbären. Weissleder legte ab auf Loecke und dessen Direktabnahme landete zum Ausgleich im Tor der Gäste (41.). Aber die Gäste steckten nicht auf. In der 45. Minute nutzte Pleger einer Abpraller nach einem Schuss von Nekvinda. Aber die Eisbären erwischten einen guten im Powerplay, denn Oliver Kraft erzielte in einer dieser Situationen den erneuten Ausgleich (47.) – es war das fünfte Tor im Powerplay. Das Spiel war nun völlig offen. Den Eisbären merkte man aber an, dass sie sich bei 5 gegen 5 schwer taten. Dennoch ergaben sich Chancen, die sie allerdings liegen ließen. Als Nekvinda dann in doppelter Überzahl das 5:6 erzielte war das Momentum auf Seiten der Gäste (54.). Die Eisbären versuchten nochmal Druck aufzubauen, aber ein weiterer Treffer sollte nicht mehr gelingen. „Wir haben das erste Drittel komplett verschlafen. Danach kommen wir gut zurück, machen aber wieder mal sehr einfache Fehler und laden den Gegner ein Tore zu schießen. Ich kann auf jeden Fall versprechen, dass wir am Sonntag beim Rückspiel anders auftreten werden und uns die Punkte zurückholen wollen“, so Trainer Daniel Galonska nach dem Spiel. Bully in der Dinslakener Schlangengrube ist am Sonntag um 19 Uhr.

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