Guter Start mit dünnem KaderNach Auftaktsiegen spielen die Wölfe in Neuwied

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Ein Torfestival in Zweibrücken gefolgt vom ersten Heimsieg: Die Mainzer Wölfe haben nach ihrem Wechsel zurück in den angestammten Landesverband gleich in der Rheinland-Pfalz-Liga Fuß gefasst. Am Sonntag geht es in Neuwied weiter. Insgesamt hat die Eishockeyabteilung des TSV Schott 16 Ligaspiele zu bestreiten, ehe der Meister nach der Hauptrunde feststehen wird. „Wir wollen wie gewohnt eine gute Rolle in der Liga spielen und uns mit den Topteams messen“, sagt Milan Nosek, der am Bruchweg unverändert auf der Kommandobrücke steht.

EHC Zweibrücken 1b – TSV Schott Mainz 7:8 (1:5, 2:1, 4:3): Mit der Soll-Kaderstärke von neun Feldspielern ging es nach Zweibrücken, das die Wölfe mit einer prall gefüllten Bank erwartete. In einem furiosen ersten Drittel legten die Gäste den Grundstein zu diesem Erfolg. Alexey Gebel, Viktor Brauer, Michael Horcicka, Witali Wölk und Martin Sagula: Fünf verschiedene Torschützen schossen bei einem Gegentreffer eine 5:1-Führung heraus.

Die war aber auch bitter nötig, wie sich herausstellen sollte. Hielten sich die Mainzer im zweiten Drittel noch weitgehend schadlos – Gebel hielt mit seinem zweiten Treffer bei zwei EHC-Toren den Gegner auf Distanz –, wurde es im Schlussdurchgang eng. Erst recht, als ebenjener Gebel wegen unkorrekten Körperangriffs mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis gestellt wurde. Sagula und Wölk hatten das Polster zunächst ausgebaut, ehe Zweibrücken bis auf einen Treffer herankam. Mehr aber ließ Marc Stromberg im Mainzer Tor nicht zu.

TSV Schott Mainz – EHC Neuwied 1b 4:2 (0:1, 3:1, 1:0): Ein weniger frustrierender Abend diesmal für Torhüter Stromberg, aber ganz anders als noch tags zuvor kamen die Wölfe mit müden Beinen aus der Kabine. Quittung war das 0:1 durch Kevin Kopetzky (11.). „Nach einem sehr schlechten ersten Drittel hat sich die Mannschaft im zweiten und dritten Drittel gesteigert“, war Teammanager Nosek erleichtert. Ohne ihren Spielertrainer Gebel musste das Team nach dessen Spielverweis in Zweibrücken auskommen – ein zusätzlicher Nachteil für den dünnen Kader.

Doch jene zehn Feldspieler, die zur Verfügung standen, wiesen Neuwieds Reserve schließlich in die Schranken. Sagula (23.) und Horcicka mit einem Hattrick (25., 31., 47.) drehten das Spiel, nachdem Neuwied anfangs sogar auf 0:2 gestellt hatte. Nun geht es am Sonntag mit dem zweiten von insgesamt vier Vergleichen zwischen beiden Teams weiter. Die alten Bekannten Eifel-Mosel Bären Bitburg und IHC Beaufort aus Luxemburg sind die weiteren Gegner. Losgehen sollte es eigentlich schon eine Woche zuvor bei den Eisfüchsen Viernheim, doch der Verein musste seine Mannschaft sich wieder zurückziehen. 14 weitere Saisonspiele stehen also bis Mitte März auf dem Plan.

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