Grefrather EG startet gegen Meister Wiehl in die AufstiegsrundeDie heiße Phase beginnt

(Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)(Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)
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Mit zuletzt vier beeindruckenden Siegen in Serie hatte die Grefrather EG in den letzten Hauptrundenspielen noch einmal Fahrt aufgenommen und schließlich auf der Zielgeraden einen Platz unter den ersten vier Teams der Landesliga erobert. Am Ende reichte es hinter den Wiehl Penguins und den Dortmunder Eisadlern sogar für Rang drei vor den Realstars aus Bergisch Gladbach. Zusammen mit den beiden Regionalligisten aus dem hessischen Lauterbach und Frankfurt ist das Teilnehmerfeld der sechs Teams umfassenden Aufstiegsrunde komplett. In einer Einfachrunde mit je einem Hin- und Rückspiel gegen jedes Team werden nun die zwei Qualifikanten ermittelt.

Als souveräner Meister der Landesliga sind die Wiehl Penguins sicherlich ein Favorit auf den Aufstieg in die höhere Spielkasse. Erst im letzten Vorrundenspiel leistete man sich gegen Bergisch Gladbach die erste und zugleich einzige Niederlage der bisherigen Saison. Vielleicht nur ein Ausrutscher? „Wir freuen uns auf den Meister und darauf, uns mit ihm zu messen“, spricht GEG-Trainer Karel Lang respektvoll aber keinesfalls demütig vom bevorstehenden Aufstiegsrunden-Auftakt.

Dass sich sein Team gegen den Liga-Primus durchaus nicht verstecken muss, hat es bereits im Vorrunden-Heimspiel unter Beweis gestellt. Erst im Penaltyschießen mussten sich die Blau-Gelben denkbar knapp mit 3:4 geschlagen geben, konnten den Oberbergischen dabei aber immerhin den ersten und abgesehen vom letzten Spiel der Vorrunde einzigen Punktverlust zufügen. Karel Lang und sein Team haben jedenfalls kein Problem damit, die Außenseiterrolle anzunehmen: „Der Druck ist definitiv beim Gegner. Wenn die Penguins Fehler machen, werden wir zur Stelle sein.“

Definitiv fehlen wird dabei Goalie Oliver Nilges. Der GEG-Schlussmann zog sich beim 9:3-Erfolg im letzten Vorrundenspiel gegen Bergisch Gladbach eine schwere Rippenverletzung zu und wird in dieser Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommen können.

Viel mehr jedoch als die personelle Situation bereitet der neue Spielplan den Verantwortlichen an der Niers Kopfzerbrechen. Durch die enge Terminplanung muss manches Mal an zwei aufeinander folgenden Tagen gespielt und das Heimspiel gegen die Dortmunder Eisadler sogar in der Ruhrstadt ausgetragen werden. „Der Spielplan ist gewiss nicht das Gelbe vom Ei, aber wir müssen und werden aus der Situation das Beste machen“, ist sich die Grefrather Vereinsführung einig.

Immerhin ist mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde das anvisierte Saisonziel bereits erreicht. Nun möchte man die Kür bestreiten und möglichst häufig, den starken Gegnern aus der Regional- und Landesliga ein Bein stellen.

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