Grefrather EG sorgt in Moers für klare VerhältnisseFreitag Showdown gegen Realstars

(Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)(Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)
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Beim Nachholspiel in Moers musste Phoenix-Trainer Karel Lang am Dienstagabend neben den verletzten Oliver Nilges und Roby Haazen zudem auf Christian Robens, Tobias Meertz und Dennis Lüdke aus der Stammformation verzichten. Trotz der Ausfälle hatte sich die GEG fest vorgenommen, drei Punkte aus der niederrheinischen Nachbarschaft zu entführen, um so selbst weiter alle Trümpfe im Rennen um Platz vier in der Hand zu halten.

Die Grafschafter Gastgeber präsentierten sich dabei keinesfalls wie ein Tabellenschlusslicht und boten den favorisierten Grefrathern durchaus Paroli. Nach Toren von Patrick Büren, Viktor Hubbertz und Lukas Bisel bei zwischenzeitlichen Gegentreffern zum 1:1-Ausgleich sowie zum 2:3 nur wenige Sekunden vor Drittelende ging es mit einer entsprechend knappen Grefrather Führung erstmals in die Kabinen.

Auch in der Folgezeit wehrten sich die Moerser tapfer, hatten nun jedoch gegen den starken Rene Dömges im Phoenix-Tor kein Schussglück. Besser machten es die effizienteren Feuervögel, welche nach Toren von Sascha Schmetz, Max Parschill und Routinier Carsten Reimann bis zur zweiten Pause auf 6:2 erhöhten und damit die Weichen auf Sieg stellten. Nach drei weiteren Toren durch Patrick Büren, Kapitän Andreas Bergmann und abermals Max Parschill im Schlussabschnitt stand am Ende ein vielleicht etwas zu deutliches 9:2 für die Grefrather EG auf der Anzeigetafel.

An der Niers fiebert man nun dem kommenden Freitag entgegen, wenn es um 20 Uhr gegen die Realstars vom ESV Bergisch Gladbach zum Showdown um das Erreichen der Aufstiegsrunde kommt. Die Begegnung gegen das von Ex-Nationalspieler Andreas Lupzig trainierte Team aus der Kölner Nachbarstadt stellt dabei ohne Frage den vorläufigen Höhepunkt dieser Saison dar.

Da der EHC Troisdorf als Mitkonkurrent am vergangenen Wochenende in Herne eine überraschende Niederlage einstecken musste, ist noch einmal zusätzliche Spannung in den Dreikampf um die letzten beiden verbleibenden Qualifikationsplätze gekommen. Von Rang drei bis zum undankbaren fünften Platz, welcher Pokalrunde bedeutet, ist noch alles möglich. Selbst im Falle einer Niederlage gegen die Realstars könnte die GEG noch auf ein Weiterkommen hoffen, wäre dann jedoch auf Schützenhilfe aus Dortmund angewiesen.

„Darauf haben wir die letzten Wochen hingearbeitet. Wir wollen nur auf uns schauen und unbedingt gegen die Realstars gewinnen“, erteilt Karel Lang vor der Begegnung allen Spekulationen, Rechenspielen und Zahlenschiebereien eine klare Absage.

Ganz genau so dürften dies auch seine Grefrather Jungs sehen, zumal sie mit den Bergischen nach der ernüchternden 0:4-Niederlage im Hinspiel sicher noch eine Rechnung offen haben.

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