Grefrather EG EG unterliegt Grizzlies im letzten TestVorne zu lässig, hinten zu luftig

Die Grefrather EG musste sich dem Aachener EC geschlagen geben. (Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)Die Grefrather EG musste sich dem Aachener EC geschlagen geben. (Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)
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„Es war nicht das, was wir uns für die Vorbereitung vorgenommen haben. Besonders das Spiel gegen die Grizzlies war für uns schon sehr enttäuschend“, so GEG-Trainer Gerrit Ackers nach der verpatzten Generalprobe für die am kommenden Wochenende beginnenden Saison.

Gegen die Aachener Grizzlies, welche als Bezirksligist eine Spielklasse tiefer an den Start gehen, erhoffte sich der Phoenix-Coach eigentlich einen Entwicklungsschritt für das Spiel seiner Mannschaft. Mit einem Erfolgserlebnis sollte das nötige Selbstvertrauen für den Saison-Auftakt am kommenden Samstag – ausgerechnet gegen die Füchse Duisburg – dem Top-Favoriten der Saison gesammelt werden. Stattdessen gab es erneut einen ordentlichen Dämpfer.

Dabei war es einmal mehr die bereits in den ersten Tests gezeigte Abschlussschwäche, welche das Team von der Niers auch diesmal nicht abstellen konnte. Entweder scheiterte die GEG am starken Aachener Schlussmann Sebastian Krach oder an der fehlenden Präzision beim Torschuss. An eigenen Möglichkeiten mangelte es dem Team von der Niers zu keiner Zeit des Spiels.

Während Grefrath das deutliche Chancenplus nicht zu nutzen wusste, genügten den Grizzlies die sich ihnen bietenden Gelegenheiten, um den Phoenix stets auf Distanz zu halten und zunehmend zur Verzweiflung zu bringen. Zum fehlenden Abschlussglück der GEG gesellten sich zudem auch erneut zu viele individuelle Fehler und ein zu lachses Defensivverhalten, was Coach Ackers als Ex-Verteidiger besonders fuchste: „Wir stehen hinten einfach zu luftig und machen es dem Gegner dadurch einfach viel zu leicht“. Ausgerechnet Ex-Phoenix Patrick Büren hatte mit drei Toren entscheidenden Anteil am 5:2-Erfolg seiner Mannschaft.

Die beiden Grefrather Tore erzielten Carsten Reimann zum zwischenzeitlichen 1:2 in der 22. und Viktor Hubbertz zum 2:3 in der 31. Minute; zu wenig angesichts einer Vielzahl Grefrather Möglichkeiten an diesem Abend.

Bis zum ersten Punktspiel bleiben dem Phoenix noch zwei intensive Trainingseinheiten, um den Schalter umzulegen. Am Samstag, 16. Oktober, 20 Uhr sind im Grefrather EisSport & EventPark die Füchse Duisburg zu Gast.


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