Grefrather EG bleibt auf KursNach Siegen gegen Herne und Moers

(Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)(Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)
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Den Grundstein für das erfolgreiche Sechs-Punkte-Wochenende legten die Phoenix am Freitagabend in Herne. Bereits zur ersten Drittelpause hatte man nach Toren von Dennis Lüdke (2), Max Parschill, Roby Haazen und Carsten Reimann dem Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet mit 1:5 klar die Grenzen aufgezeigt. Aus einer sicheren Defensive heraus konnte die deutliche Führung bis zur zweiten Sirene auf 8:1 ausgebaut werden. Erneut waren Max Parschill und zweimal Routinier Carsten Reimann mit seinem 100. und 101. Treffer im Trikot der GEG erfolgreich gewesen. Um Kräfte zu sparen schalteten die Blau-Gelben in Schlussdrittel einen Gang zurück, ließen beim 9:3-Erfolg schließlich jedoch keinen Zweifel am hochverdienten Auswärtssieg aufkommen.

Nur 24 später gaben am Samstagabend die Black Tigers aus Moers ihre Visitenkarte an der Grefrather Stadionstraße ab. Im Duell der beiden niederrheinischen Eishockey-Rivalen übernahmen die Phoenix gleich die Kontrolle und setzten die Gäste von Beginn an gehörig unter Druck.

Der erste Grefrather Torjubel sollte jedoch noch bis zur 6. Minute auf sich warten lassen, bis Dennis Lüdke zum verdienten 1:0 traf. Ganze vier Minuten später stand es auch schon 4:0. Roby Haazen (7.), Patrick Büren (9.) und Carsten Reimann (10.) sorgten mit ihren Toren früh für einen beruhigenden 4-Tore-Vorsprung. Erst jetzt erreichten auch die Grafschafter Gäste allmählich Betriebstemperatur und kamen selbst zu der einen oder anderen Tormöglichkeit. Goalie Rene Dömges zeigte sich jedoch wie bereits am Vortag in Herne in guter Verfassung und ließ vorerst keinen Gegentreffer zu.

Der deutlichen Grefrather Führung zum Trotz versuchte Moers nach der Pause zurück ins Spiel zu finden. Die Begegnung wurde nun körperlicher und verlor etwas an Spielfluss. Ausgerechnet während einer Unterzahlsituation gelang es der GEG in der 28. Minute den Torschalter wieder umzulegen. Roby Haazen hatte nach sehenswerter Einzelleistung auf 5:0 erhöht und damit die nächste kurze, dafür aber umso effektivere blau-gelbe Drangphase eingeleitet. Carsten Reimann (ebenfalls 28.) und Christoph Kiwall (29.) sorgten noch in der ersten Hälfte des zweiten Spielabschnitts für klare Verhältnisse.

Beim Stande von 7:0 war die Entscheidung längst gefallen. Die sichere Führung im Rücken und das Spiel des Vortages in den Beinen machten sich auf Grefrather Seite nun allmählich erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Kaum ließen Tempo und Angriffsdruck nach, waren die ausgeruhten Gäste zur Stelle und verkürzten per Doppelschlag in der 31. und 32. Minute auf 2:7. Dabei blieb es bis zum letzten Pausentee.

Grefrath kam ohne seinen an der Hand verletzten Stürmer Matthias Holzki zurück aufs Eis und musste gleich nach 18 Sekunden in Unterzahl das 3:7 durch den starken Henrik Hannen im Trikot der Black Tigers hinnehmen. Trotz schwindender Kräfte gaben die Feuervögel das Spiel und das klare Ergebnis jedoch nicht mehr aus der Hand.

Mit der Maximalausbeute von sechs Punkten bleibt die GEG auf Kurs und rückt bis auf zwei Punkte an die Aufstiegsrundenplätze heran. Nun heißt es im Nachholspiel am kommenden Dienstag, 5. Februar, in Moers (Spielbeginn 19-45 Uhr) unbedingt ebenfalls zu punkten und alle drei Punkte an die Niers zu entführen. Gelingt dies, so kann der Phoenix am darauffolgenden Freitag, 8. Februar, um 20 Uhr mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Bergisch Gladbach das Saisonziel „Aufstiegsrunde“ endgültig erreichen.