Grefrather EG bangt um AufstiegsrundeNach 2:4-Niederlage in Neuss rückt Platz vier in weite Ferne

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Bereits vor dem ersten Bully standen Karel Lang die Sorgenfalten ins Gesicht geschrieben. Mit Carsten Reimann, Sascha Schmetz, Stefan Kaltenborn, Willy Schut, Patrick Büren, Roby Haazen und Kapitän Andreas Bergmann musste der GEG-Trainer krankheits- oder jobbedingt praktisch auf den Großteil seiner Offensiv-Abteilung verzichten. Stattdessen rückten mit Viktor Hubbertz, Christopher Pelk, Kai Göbels und Joschua Schmitz vier Junioren-Spieler in den Kader. Für sie war es bereits der dritte Einsatz an diesem Wochenende. Als Ersatz-Kapitän durfte sich Dennis Lüdke das Trikot mit dem „C“ überstreifen.

Angesichts der Ausfälle tat sich die GEG schwer gegen die geschickt verteidigenden und stets gefährlich auf Konter lauernden Gastgeber. Zwar gelang Max Parschill per Shorthander in der 13. Minute die Grefrather Führung zum 1:0, praktisch im Gegenzug nutzte der NEV sein Überzahlspiel jedoch selbst zum 1:1-Ausgleich.

Grefrath erarbeitete sich im zweiten Drittel ein spielerisches Übergewicht, scheiterte aber immer wieder am starken Schweden Rasmus Lundgren im Tor der Neusser. Gute Möglichkeiten blieben ungenutzt. Stattdessen musste der Phoenix in der 38. und 40. Minute zwei Kontertore zum 1:3-Pausenstand hinnehmen.

Als Matthias Holzki in der 48. Minute mit einem Überzahl-Tor auf 2:3 verkürzen konnte, keimte beim Phoenix noch einmal die Hoffnung auf, doch noch die wichtigen Punkte aus der Nachbarschaft entführen zu können. Es sollte jedoch kein weiterer Treffer mehr gelingen. Schließlich blieb den Gastgebern in der letzten Spielminute noch der Schlusspunkt vorbehalten, nachdem GEG-Keeper Rene Dömges sein Tor bereits zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte.

Nach der 2:4-Niederlage rückt der angestrebte vierte Tabellenplatz vorerst in weite Ferne. Dem Team von der Niers bleibt nur noch eine theoretische Chance auf das Erreichen des Saisonziels. Entsprechend enttäuscht zeigten sich die Mannschaft und die mitgereisten Grefrather Anhänger nach der Begegnung.  Die nun anstehende dreiwöchige Spielpause zum Jahresende dürften die wenigsten von ihnen bedauern.

Jetzt heißt es zum Jahresabschluss Bilanz zu ziehen und zum neuen Jahr sportlich erneut anzugreifen. Weiter geht es erst am Samstag, 4. Januar, um 13.45 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei den Moskitos Essen 1b. Einen Tag später ist die GEG bei den Eisadlern Dortmund (Sonntag, 5. Januar, 19 Uhr) zu Gast.

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