Grefrath Phoenix verliert die Punkte und Dennis HolsteinGEG stolpert an der Tabellenspitze

(Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)(Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)
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Dabei startete die GEG zunächst recht gut in die Begegnung und hatte neben dem spielerischen Übergewicht zunächst das deutliche Chancenplus auf ihrer Seite. Einzig ein früher Treffer wollte den Gastgebern nicht gelingen. Stattdessen verletzte sich Phoenix-Goalgetter Dennis Holstein bei einem Zweikampf an der Bande so unglücklich, dass er mit einer bösen Schlüsselbein-Fraktur mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus musste. Mag sein, dass der Ausfall Holsteins auch bei seinem Wirkung zeigte, denn fortan lief bei den „Feuervögeln“ zunehmend weniger zusammen.

Die sehr konzentriert und clever agierenden Gäste aus dem Bergischen Land kamen nun immer besser ins Spiel und nutzten in der 17. Minute eine Grefrather Unachtsamkeit zur zu diesem Zeitpunkt etwas überraschenden, aber nicht unverdienten Führung.

Der Treffer schien den Realstars Mut zu machen, denn gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts wirkten die Bergischen, agiler und entschlossener als die Grefrath Phoenix. Die „kalte Dusche“ ließ nicht lange auf sich warten, denn in der 23. und 25. Minute musste Oliver Nilges im Phoenixtor zwei weitere Male hinter sich greifen. So lag der Tabellenführer plötzlich 0:3 gegen den vermeintlichen Außenseiter zurück.

Grefrath versuchte den vollends verloren gegangenen Faden wieder aufzunehmen, kam aber auch jetzt nie richtig ins Spiel. Zwar erarbeitete sich das Team um Kapitän Andreas Bergmann durchaus einige Torchancen, viele Angriffe blieben oft aber Stückwerk oder wurden eine sichere Beute für den starken Gäste-Keeper Kevin Wiethoff.

Auch im Schlussdrittel liefen die Blau-Gelben ihrer zuletzt gezeigten guten Form deutlich hinterher, nur selten waren die Grefrather Angriffe ideenreich und zwingend. Gegen die geschickt und abgeklärt verteidigenden Realstars gab es lange Zeit kein Durchkommen. 69 Sekunden vor Schluss gelang Julius Krölls bei doppelter Überzahl der Ehrentreffer zum 1:3, zu spät um die erste Heimniederlage der Saison zu verhindern.

Trotz der Niederlage steht die Grefrather EG weiter an der Tabellenspitze der NRW-Landesliga, hat ihren Punktevorsprung auf die Verfolger aus Wiehl und Troisdorf jedoch bis auf zwei bzw. drei Zähler eingebüßt.

„Die Niederlage gegen die Realstars ist ärgerlich. Schlimmer ist für uns jedoch, dass für Dennis Holstein nach seiner schweren Verletzung die Saison wohl zu Ende ist”, meint ein enttäuschter Grefrather Trainer Karel Lang. Jetzt heißt es für sein Team schnell wieder in die Spur zu finden, bevor es am kommenden Sonntag, 17. Dezember, um 19.30 Uhr gegen die Raptors aus Solingen zum letzten Heimspiel des Jahres 2017 an der Grefrather Stadionstraße kommt.

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