Gladiators-Rumpfteam schafft Sensation in FüssenErding gewinnt mit 3:2

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Erstmals in dieser Saison hatte Gladiators-Trainer Thomas Vogl nur 14 Feldspieler, also nicht einmal mehr drei Blöcke zur Verfügung. Und das, obwohl mit Bastian Cramer, Kilian Steinmann und Paul Wallek drei Jugendspieler im Team standen. Vom Freitagsspiel waren Timo Borrmann und Alex Gantschnig gesperrt, Stephan Hiendlmeyer, Dominik Retzer, Philipp Spindler und Dominik Wagner hatten sich verletzt. Dafür waren Lorenz Dichtl und Christian Mitternacht wieder dabei.

Weil Vogl inklusive dem gelernten Verteidiger Konstantin Mühlbauer nur acht Stürmer zur Verfügung hatte, sollte Florian Zimmermann als Center doppelt spielen. Eigentlich. Denn schon nach fünf Minuten war die Taktik erst mal über den Haufen geworfen, als Zimmermann von Verteidiger Sean Kavanagh übel gecheckt wurde. Der Erdinger musste benommen vom Eis, der Füssener erhielt eine 5+Spieldauerstrafe. Als kurz darauf noch ein weiterer EVF-Spieler auf die Strafbank musste, weil er den Puck in die Zuschauer geschossen hatte, waren die Gladiators mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Prompt gelang Marco Deubler die Führung (7.). Wenig später überstanden die Erdinger eine 3:5-Unterzahl.

Im zweiten Drittel war Zimmermann wieder mit von der Partie. Die Füssener machten jetzt Druck und kamen in der 30. Minute zum 1:1. Veit Holzmann war der Torschütze. In der Folgezeit hatten die Gladiators Mühe, den Angriffen der Füssener standzuhalten. Die Gäste waren nämlich oft in Unterzahl. Dennoch retteten die tapfer kämpfenden Vogl-Schützlinge das Unentschieden in die zweite Pause. Allerdings schienen sie mit ihren Kräften schon ziemlich am Ende.

Das verhieß nichts Gutes für die letzten 20 Minuten. Und hier dauerte es nicht einmal 60 Sekunden, da lagen die Füssener nach einem Tor von Marvin Schmid 2:1 vorne. Als dann bei Erding Mühlbauer in der 50. Minute eine umstrittene 5 + Spieldauerstrafe erhielt, schienen die Gastgeber endgültig auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch jetzt sollte sich rächen, dass sie zuvor viele beste Chancen hatten liegen lassen beziehungsweise an Torwart Jonas Steinmann gescheitert waren. Im Spiel Vier gegen Vier schlug ein abgefälschter Schuss von Deubler zum 2:2 ein (52.), und vier Minuten später jagte Zimmermann den Puck zum 3:2-Siegtreffer unter die Latte.

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