GEG verabschiedet sich mit Niederlage in die Sommerpause2:5 gegen die Eisadler Dortmund

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Gegen die noch um den Regionalliga-Aufstieg mitspielenden Gastgeber stand das erneut stark ersatzgeschwächte Team von der Niers jedoch auf verlorenem Posten. Am Ende unterlag die GEG den Ruhrstädtern mit 2:5 (0:2, 1:1, 1:2) und verabschiedet sich mit einer Niederlage in die Sommerpause.

Vom ersten Bully an übernahmen die Eisadler vor über 250 Zuschauern im Eissportzentrum Westfalen die Kontrolle über das Spielgeschehen. Offenbar wollte man die theoretische Aufstiegschance wahren und setzte den Phoenix 60 Minuten lang gehörig unter Druck. Grefrath tat sich schwer gegen den agilen Gegner und beschränkte sich in weiten Teilen aufs Zerstören des Dortmunder Aufbauspiels. Eigene Offensiv-Aktionen blieben meist die Ausnahme. Nach zwei Gegentoren in der achten und zehnten Minute lag die GEG zur ersten Pause bereits mit 0:2 zurück und war damit angesichts zahlreicher weiterer Dortmunder Möglichkeiten noch gut bedient.

Auch im zweiten Drittel blieben die stets eine Idee schneller und spritziger agierenden Gastgeber spielbestimmend. Die Feuervögel konnten sich bei ihrem starken Torhüter-Duo Rene Dömges und Justin Kleckers (ab der 30. Minute) bedanken, dass die Begegnung dennoch bis in die Schlussphase offen blieb.

Dennis Lüdke traf in der 23. Minute zwischenzeitlich zum eher überraschenden 1:2 und auch den 1:3-Rückstand aus der 27. Minute konnte Max Parschill in der 50. Minute noch einmal auf 2:3 verkürzen. Hätte der Phoenix zu diesem Zeitpunkt bereits mit 5 Toren hinten gelegen, so wäre dies angesichts der Dortmunder Dominanz sicherlich vertretbar gewesen. Zu wenig lief einfach nach vorne bei den Niederrheinern zusammen.

Ausgerechnet eine 2+2 Minuten-Strafzeit gegen Grefraths Torjäger vom Dienst Patrick Büren wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge sollte zum entscheidenden Knackpunkt werden. Anstatt in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne zu werfen, kostete die lange Unterzahlsituation den Phoenix die letzten Kraftreserven und brachte zudem die Entscheidung zu Gusten der Gastgeber. Dem 4:2 (57.) ließen die Eisadler kurz vor Spielende sogar noch einen weiteren Treffer zum 5:2-Endstand folgen.

Trainer Karel Lang nach dem Spiel: „Wir hätten die Saison gerne mit einem Sieg beendet. Die Niederlage ist aber auch kein Beinbruch für uns. Da wir in Grefrath bereits seit fast zwei Wochen kein Eis mehr haben, hat sich am Ende der Trainingsrückstand schon etwas bemerkbar gemacht.“

Die GEG geht nun in die wohlverdiente Sommerpause, möchte aber schon bald mit den Vorbereitungen und Planungen für die nächste Spielzeit beginnen. Schließlich gilt auch beim Eishockey: „Nach der Saison ist vor der Saison.“

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