GEG startet mit interessantem Doppel-Wochenende ins neue JahrGrefrath spielt gegen Dortmund und Solingen

(Foto: Gerd Gisbertz/Grefather EG)(Foto: Gerd Gisbertz/Grefather EG)
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Nachdem die Grefrather EG ihr letztes Spiel im alten Jahr nach einem packenden Eishockeykrimi bei den Troisdorf Dynamites mit 2:3 denkbar knapp verloren hatte, ist das Teilnehmerfeld in der Liga noch etwas enger zusammengerückt. Ebenso ist der Vorsprung der Blau-Gelben auf die Verfolgerteams bis auf wenige Punkte zusammengeschmolzen. Was die ohnehin recht ausgeglichene NRW-Landesliga wieder zunehmend spannend macht, sorgt bei der GEG für zusätzliche Motivation, die nächsten Punkte einzufahren und den Spitzenplatz wieder zu festigen.

Dabei reisen die Feuervögel am Freitag, 5. Januar, zunächst ins Ruhrgebiet zu den Eisadlern nach Dortmund. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Die Eisadler, welche wie die GEG in der Vorsaison noch in der Regionalliga an den Start gegangen waren, galten vor Saisonbeginn als heißer Anwärter auf einen Spitzenplatz. Das neu formierte Dortmunder Team fand lange Zeit nicht seinen Spielrhythmus und unterlag auch der Grefrather EG im bisherigen Saisonverlauf mit 1:6 und 2:5 zwei Mal recht deutlich. Inzwischen haben sich die Ruhstädter jedoch personell noch einmal deutlich verstärken können und promt den Weg zurück auf die Siegerstraße gefunden. GEG-Trainer Karel Lang erwartet mit den Eisadlern am Freitag einen hoch motivierten Gegner: “Die beiden Niederlagen gegen uns haben ihnen sicher nicht geschmeckt. Außerdem wollen die Eisadler gewiss ihre letzte Chance nutzen, um weiter im Rennen um die Aufstiegsrundenplätze zu bleiben. Ich erwarte einen heißen Tanz”.

Am darauffolgenden Sonntag, 7. Januar, erwarten Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann & Co. um 19.30 Uhr im heimischen Grefrather EisSport & EventPark die “Raptors” vom EC Bergisch Land aus Solingen. Auch hier behielt das Team von der Niers in den beiden bisherigen Aufeinandertreffen am Ende die Oberhand, siegte mit 3:1 und 8:0. Als Vorjahresmeister blieben die Klingenstädter in dieser Spielzeit weit hinter der eigenen Erwartungshaltung zurück und stehen mit deutlichem Rückstand am Ende der Tabelle. „Wir können die Favoritenrolle gewiss nicht zurückweisen und genau darin liegt meiner Meinung nach auch eine Gefahr für das Spiel am Sonntag“, warnt Karel Lang seine Jungs, die Begegnung bloß nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und fordert ein äußerst konzentriertes Vorgehen seines Teams.

Ein Selbstläufer werden die beiden Begegnungen gegen Dortmund und Solingen gewiss nicht, zumal mit Stürmer Dennis Holstein und Keeper Oliver Nilges zwei ganz wichtige Akteure mit Gewissheit ausfallen. Ob noch weitere Akteure passen müssen, entscheidet sich erst kurzfristig. Dennoch können sich die Phoenixfans auch diesmal sicher sein, dass das Team von der Niers wieder alles geben wird, um die wichtigen Punkte zu erobern.

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