GEG mit Personalsorgen zu Gast bei den RealstarsSchwere Aufgabe für das Team von Karel Lang

GEG-Trainer Karel Lang. (Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)GEG-Trainer Karel Lang. (Foto: Gerd Gisbertz/Grefrather EG)
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Dabei sind die Blau-Gelben zum zweiten Mal zu Gast bei den Realstars aus Bergisch Gladbach. Die Bergischen hatten ihr Team nach verhaltenem Saisonstart noch einmal deutlich verstärkt und waren dann immer besser in Fahrt gekommen. Hatte man gegen die GEG zu Saisonbeginn in eigener Halle noch mit 0:2 das Nachsehen, so gelang dem von Ex-Nationalspieler Andreas Lupzig trainierten Team im Dezember auf Grefrather Eis eindrucksvoll die Revanche. Für Grefrath bedeutete das 1:3 die bislang einzige Heimniederlage der Saison.

Gewiss nicht die beste Saison-Erinnerung, wohl aber eine klare Warnung an Phoenix-Trainer Karel Lang und seine Mannschaft, dass mit den Realstars auch diesmal unbedingt zu rechnen sein wird. Dabei stehen die Vorzeichen für das Team von der Niers am Samstagabend denkbar ungünstig, denn neben dem langzeitverletzten Dennis Holstein werden die Blau-Gelben krankheitsbedingt zudem auf Christoph Kiwall und Sascha Schmetz verzichten müssen. Auch stehen aus beruflichen Gründen mit Gerrit Ackers, Dennis Lüdke sowie Roby Haazen (im Urlaub) weitere wichtige Stammkräfte nicht zur Verfügung.

Da mag die bevorstehende Begegnung so manchem Phoenix-Anhänger als Herkules-Aufgabe erscheinen. Aber schließlich wäre es ja nicht das erste Mal, dass die Feuervögel gerade in besonders schwierigen Situationen eine ebenso besonders starke Leistung auf´s Eis bringen konnten.

Karel Lang machen die Umstände zumindest in einer Sache die Arbeit nicht schwerer: „Ich muss meine Jungs für Samstag nicht zusätzlich motivieren. Wir haben noch eine Rechnung offen und wollen uns die daheim verlorenen Punkte auch trotz der Ausfälle aus Bergisch Gladbach zurückholen“, so der Grefrather Coach vor der wichtigen Begegnung.

Als zusätzlichen Anreiz würde die GEG im Falle eines Sieges nach Punkten wieder mit Neu-Tabellenführer Troisdorf gleichziehen und zudem vorzeitig den entscheidenden Schritt in Richtung Regionalliga-Aufstiegsrunde machen. Eine Teilnahme wäre den Phoenix auch fünf Spiele vor Rundenende nicht mehr zu nehmen. Braucht es da noch mehr Motivation?