Für die Kobras beginnt die fünfte JahreszeitDinslaken trifft im Viertelfinale auf Hamm

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Dabei beschert die Rangfolge in der Liga den Dinslakener Kobras als Gegner den wohl schwersten Brocken, die Hammer Eisbären. Diese haben sich im Laufe der Saison zum besten Team der Regionalliga West entwickelt und sind im Vergleich gegen die Kobras der haushohe Favorit. Alle Neuverpflichtungen sind integriert, das System des neuen Trainers ist verstanden und der wichtigste Faktor: Es ist Konstanz im Spiel der Westfalen eingekehrt.

Denn technisch und spielerisch waren die Eisbären schon in den vorausgegangenen Spielzeiten eine Augenweide, doch die hinzugewonnene Konstanz macht sie noch schwerer bespielbar. Die Kobras treffen dabei auf ein Team mit vielen Spielern, die in der Lage sind, eine Partie ganz alleine zu entscheiden. Allein 6 Spieler haben die Marke von 30 Scorerpunkten in der laufenden Saison geknackt. Topscorer ist mit 33 Toren und 37 Vorlagen ihre Nummer 97, Kevin Thau. Er erzielte die 70 Scorerpunkte, obwohl der Heißsporn auch gleichzeitig mit 64 Strafminuten der Strafbankkönig des Dinslakener Play-off-Gegners ist.

In der Hauptrunde mussten sich die Kobras mit 2:5 am Maxipark geschlagen geben, in der Schlangengrube behielten die Giftschlangen allerdings mit 3:2 nach Penaltyschießen die Oberhand. Und in den Play-offs ist es unerheblich, ob ein Sieg nach 60 Minuten, nach Verlängerung oder nach Penaltyschießen erkämpft wurde. Sieg ist Sieg.

Eine Besonderheit wird die Zuschauer erwarten: Sollte es nach 60 Spielminuten unentschieden stehen, so geht’s im Gegensatz zur Haupt- und Platzierungsrunde nicht direkt ins Penaltyschießen, sondern es wird zunächst eine fünfminütige Verlängerung angesetzt, in der sich jeweils nur noch vier Feldspieler plus ein Torwart gegenüberstehen. Fällt innerhalb dieser fünf Minuten ein Tor, so hat die Mannschaft, die diesen Treffer erzielt hat, augenblicklich die Partie gewonnen. Fällt innerhalb der Verlängerung kein Tor, geht’s ins Penaltyschießen.

Die Kobras haben großen Respekt vor dem Gegner, jedoch keine Angst, wie Kobras-Coach Krystian Sikorski unlängst nach dem Spiel in Bad Nauheim betonte. „Natürlich ist Hamm in der Favoritenrolle aber wir brauchen uns nicht zu verstecken“, so der Dinslakener Übungsleiter. „Wir sind keinesfalls chancenlos und werden in den Begegnungen versuchen, unser eigenes Spiel durchzusetzen“, lässt er bei den Fans der Kobras Hoffnung aufkeimen.

Die Partie gegen die Eisbären findet im Rahmen der Viertelfinalpaarungen statt. Diese werden im Best-of-Three-Modus ausgetragen. Also, die Mannschaft, die zuerst zwei Begegnungen gewonnen hat, ist eine Runde weiter. Für den Verlierer beginnt dann schon die Sommerpause. Aber der Begriff „Sommerpause“ ist für jeden Eishockeyspieler das Unwort des Jahres. Und das in jedem Jahr. Dementsprechend dürfen wir uns alle auf packende Spiele mit hoher Intensität und Geschwindigkeit freuen.

Los geht’s für die beiden Teams am Freitag, 17. Februar, um 20 Uhr in der HeLiNet-Eissportarena im Maxipark zu Hamm, Spiel zwei startet am Sonntag, 19. Februar, in der Dinslakener Schlangengrube. Sollte ein Spiel drei erforderlich sein, so dürfen die Westfalen erneut den Heimvorteil genießen. Und zwar am Dienstag, 21. Februar, natürlich wieder in der HeliNet-Arena, ebenfalls um 20 Uhr.

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