Frank Petrozza: „Wir sind bereit für den großen Showdown“EGDL spielt gegen Neuwied und Herford

Fabian Mörschler im Derby gegen Neuwied. (Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)Fabian Mörschler im Derby gegen Neuwied. (Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)
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Die EG Diez-Limburg und die Neuwieder Bären treffen am Freitag um 20.30 Uhr am Diezer Heckenweg aufeinander. Ein erstes echtes Endspiel der noch laufenden Saison, auch wenn die Zwischenrunde im Anschluss für beide Teams auch noch Aufgaben parat hält – die Rockets empfangen am Sonntag zum nächsten Spitzenspiel Endspurt Meister Herforder EV (19.30 Uhr).

„Big Showdown“, sagt Rockets-Trainer Frank Petrozza, wenn er an Freitag denkt. „Ein ganz großes Spiel. Für die Spieler, für die Fans, für die ganze Region. Jedes Derby ist etwas Besonderes. Aber die Konstellation für dieses Derby ist unglaublich elektrisierend. Das wird ein außergewöhnliches Spiel.“ Raketen und Bären sind nach acht von zehn Spielen der Zwischenrunde punktgleich (21) und auch vom Rest der Liga nicht mehr einzuholen. Weil bei der gleichen Anzahl von Punkten das Torverhältnis entscheidet, stehen die Raketen derzeit auf dem ersten Platz (plus 32, Neuwied plus 22). Gewinnen die Gastgeber, ist Ihnen die Tabellenführung nur noch theoretisch zu nehmen. Gewinnen die Bären, dann dürften diese ebenfalls nur noch theoretisch vom Thron zu stoßen sein. Bei der Konstanz, die beide Teams in den Pre-Playoffs an den Tag gelegt haben, muss man damit rechnen, dass Neuwied das letzte Heimspiel gegen Hamm gewinnt.

„Die Bären kommen mit einem brutal guten Lauf zu uns“, sagt Petrozza. „Aber: Den haben wir auch! Wir müssen hellwach sein. Und: Wir werden bereit sein! Glaube mir: Wir sind da! Wir werden 60 Minuten lang unser Spiel machen! Wir machen unser Ding! Diez-Limburger Eishockey! Wir sind voll fokussiert!“ Die deutlichen Worte des Trainers zeigen: Es ist Zeit für die wichtigste Zeit des Jahres, für die heiße Saisonphase in der Regionalliga West.

Dazu gehört auch das zweite Heimspiel an diesem Wochenende gegen die Ice Dragons aus Herford. Der Meister ist wie Hamm derzeit noch auf der Suche nach seiner Form. Beide Teams haben die Playoff-Teilnahme sicher, können sich aber nach oben auch nicht mehr verbessern. Zwischen Hamm und Herford geht es im Fernduell nur darum, wer sich den dritten und wer den vierten Tabellenplatz sichert. Für die in der Folgewoche startenden Halbfinals ist klar: Der Erstplatzierte der Meisterrunde trifft in einer Best-of-Five-Serie auf den Viertplatzierten, der Zweite misst sich mit dem Dritten.

„Wir wollen an diesem Wochenende sechs Punkte. Basta!“, sagt Petrozza, der – Stand Mittwochabend – seinen kompletten Kader zur Verfügung haben wird. Alle Spieler sind derzeit fit, Konstantin Firsanov hat zudem seine Strafe aus dem Spiel in Ratingen abgesessen. Das Team ist komplett – und auch komplett heiß darauf, die nächsten sportlichen Ausrufezeichen zu setzen.

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