Finaleinzug perfektEC Lauterbach

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Da es für beide Mannschaften eigentlich um nichts mehr ging, entwickelte sich vor nur 30 Zuschauern (davon 20 aus Lauterbach), ein über weite Strecken langweiliges Spiel. Auf Grund der 3:21-Niederlage der Wiehler im Hinspiel und den somit 18 Toren Rückstand auf die Luchse, war es für die Gastgeber aussichtslos den Luchsen den Einzug ins Finale noch zu vermiesen.

Bereits mit dem ersten Angriff gingen die Luchse durch Verteidiger Jake Fardoe mit 1:0 in Führung, die sein kanadischer Landsmann Brendan Burge in der vierten Spielminute auf 2:0 ausbaute. Die Gastgeber aus Wiehl hatten sich scheinbar bereits aufgegeben und boten kaum Gegenwehr. Der dritte Treffer der Luchse durch Benjamin Schulz in der zehnten Spielminute,war auch gleichzeitig der Pausenstand nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Drittel kam von den Pinguinen kaum etwas Gefährliches in Richtung Lauterbacher Tor, wenn doch, war Goalie Niklas Syguda zur Stelle. Gegen zum Teil lustlos wirkende Wiehler versuchten die Luchse den mitgereisten Fans weiterhin gutes Eishockey zu bieten. Zwar scheiterte Ersatzkapitän Pierre Kracht in der 25. Minute noch am guten Torhüter der Gastgeber, doch Benni Schulz machte mit dem 4:0 in Überzahl dann endgültig alles klar für die Luchse. Den Anschlusstreffer der Pinguine zum 1:4 durch Yannick Beste in der 29. Spielminute beantwortete Pierre Kracht in der 32. Spielminute zum 5:1. Der zweite Treffer für Wiehl in der 37. Spielminute durch Patrick Beste fiel bei vier gegen vier, nachdem Brendan Burge für die Luchse und Janis Reger für Wiehl nach einer völlig unnötigen Rangelei auf die Strafbank mussten. Doch Benjamin Schulz antwortete auf diesen Treffer postwendend und schoss die Luchse mit 6:2 in Führung.

Zu Beginn des letzten Drittels versuchten die Pinguine zwar kurzzeitig nochmal etwas Produktives in Richtung des Lauterbacher Tores zu bringen, doch die an diesem Abend sichere Abwehr der Luchse wollte keine weiteren Gegentreffer mehr zulassen.  Auf der Gegenseite brachten Jens Feuerfeil in der 47. Spielminute, sowie Jake Fardoe (50.) und Pierre Kracht (53.), den Pflichtsieg unter Dach und Fach und bescherten den Luchsen damit den sicheren Einzug in das Finale um den Regionalliga-West-Pokal.

Hier wartet mit den Eisadlern Dortmund ein deutlich stärkerer Gegner auf die Luchse. Das Hinspiel in Lauterbach findet am kommenden Sonntag, 23. März, um 18 Uhr statt.

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