Fehlstart für die Grefrather EGAuftaktpleite in Solingen

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Dass das erste Meisterschaftsspiel beim EC Bergisch Land, einem Mitkonkurrenten um einen der anvisierten Aufstiegsrundenplätze keine einfache Angelegenheit werden würde, war wohl zu erwarten. Dass die Saisonpremiere jedoch so gründlich daneben ging, hatten sich GEG-Trainer Karel Lang und sein Team aber ganz sicher anders vorgestellt. Mit gespanntem Optimismus und dem erst kurz vor Spielbeginn als Neuzugang vorgestellten Stürmer Willy Schut vom niederländischen Erstligisten Den Bosch im Gepäck, sollten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung eigentlich die ersten Zähler aufs Grefrather Punktekonto wandern. Es kam jedoch anders.

Nach einem ausgeglichenen ersten Spielabschnitt ging es für die GEG mit einem knappen 0:1-Rückstand in die Pause. Die Gastgeber waren in der 14. Minute in Führung gegangen, während Grefrath gleich mehrfach am gut aufgelegten Solinger Schlussmann Tizian Winkelsträter gescheitert war.

Kaum zurück auf dem Eis legten die Solinger nach und erhöhten in der 22. Minute per Überzahltor, sowie wenig später gar auf 3:0 (23.). Der Phoenix fand auch danach kein Mittel gegen spielstarke und zugleich höchst effektive Klingenstädter, die sich nun munter durch die Grefrather Reihen kombinierten und bis zur 38. Minute auf 7:0 davonziehen konnten. Die Begegnung war natürlich längst entschieden und der Phoenix restlos bedient. Selbst die beiden Anschlusstreffer zum 2:7 durch Lukas Bisel und Gerrit Ackers in der 39. Minute konnten die Hoffnung auf ein Eishockey-Wunder nicht mehr anfachen.

Zwei weitere Überzahl-Treffer der Bergischen in der 44. und 55. Minute, sowie das zwischenzeitliche 3:8 durch Julius Krölls in der 46. Minute hatten nicht mehr als statistischen Wert. Immerhin blieb Goalie Justin Kleckers im Grefrather Tor der 10. Gegentreffer erspart.

In seinem Fazit nach der deutlichen Auftakt-Niederlage musste Phoenix-Coach Karel Lang einräumen, dass noch einiges an Trainingsarbeit auf ihn und sein Team wartet: „Es war erst unser zweites Saisonspiel überhaupt. Wir haben daher noch viel zu viele einfache Fehler gemacht. Dafür sind wir heute sehr konsequent bestraft worden. Besonders an der Passgenauigkeit und an unserer Chancenauswertung werden wir noch weiter verstärkt arbeiten.“

Was den Willen und die Einsatzbereitschaft betrifft, wollte Karel Lang seinem Team keinen Vorwurf machen: „Die Jungs haben es versucht, aber heute lief einfach nichts zusammen“. 

Jetzt heißt es schnell wieder den Blick nach vorne zu richten, denn bereits am kommenden Freitag, 25. Oktober, wartet mit den Realstars Bergisch Gladbach die nächste schwere Auswärtsaufgabe auf die Grefrather EG. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

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