ESV Buchloe empfängt am Sonntag Kempten – Freitag spielfreiDas Allgäu-Derby wartet

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Das Allgäu-Derby ist aber das einzige Spiel des Wochenendes. Nachdem die Buchloer das ursprünglich für Freitag angesetzte Auswärtsspiel in Miesbach bereits am vergangenen Wochenende vorgezogen hatten, hat der ESV an diesem Freitag spielfrei.

Die Vorfreude auf das Derby gegen Kempten wäre riesengroß – wenn da nicht Corona wäre. Denn auch die Bayernliga ist von der aktuell herrschenden Covid-Welle nicht verschont geblieben. Schon am Auftaktwochenende mussten sowohl in der Auf-, als auch in der Abstiegsrunde mehrere Teams ihre Partien absagen, da es Positivfälle im jeweiligen Team gab. Auch bei den Piraten gab es unter der Woche wieder Corona-Alarm, weshalb die Bemühungen, am Freitag nochmals eine weitere Partie vorzuziehen, auf Eis gelegt wurden. Das Spiel am Sonntag gegen Kempten soll aber – Stand heute – stattfinden.

Das Aufeinandertreffen gegen die Sharks war schon in den vergangenen Jahren immer eines mit reichlich Brisanz und Pfeffer. Denn schon in der Landesliga lieferten sich beide Teams in den letzten Jahren immer wieder heiße und umkämpfte Duelle. 2020 durften beide Mannschaften dann gemeinsam hoch in die Bayernliga, wo beide Allgäuer Teams sich in dieser Spielzeit unter den Top 8 der Tabelle festsetzen konnten und sich so jetzt in der Aufstiegsrunde wiedertreffen. Die beiden bisherigen Saisonvergleiche waren relativ ausgeglichen, da jeder sein Auswärtsspiel gewinnen konnte. Während die Buchloer zu Saisonbeginn mit 6:5 in Kempten siegten, revanchierten sich die Sharks kurz nach Weihnachten mit einem 3:2 Erfolg in Buchloe. Ähnlich eng könnte es also auch dieses Mal wieder werden, wenn die zwei Rivalen am Sonntag in Buchloe nun zum dritten Mal in dieser Spielzeit aufeinandertreffen.

Die Kemptener um Trainer Carsten Gosdeck werden dabei vermutlich aber mit zwei neuen Gesichtern auflaufen. Denn unter der Woche gab der ESC nochmals zwei Neuverpflichtungen bekannt, nachdem man mit Timo Schirrmacher, Wayne Lucas, Noah Keller und Daniel Rau offenbar längerfristige Ausfälle zu verkraften hat. Jetzt wurden die Verantwortlichen in der Allgäu-Metropole mit Verteidiger Sebastian Koberger und Stürmer Brendan Harrogate auf Ersatzsuche fündig. Während Koberger bereits in der Oberliga in Bad Tölz und Lindau und danach zwei Jahre bei den Devils Ulm aktiv war, ist es für den 23-jährigen Kanadier Harrogate die erste Station in Deutschland. Aber auch ohne die beiden Last-Minute-Verpflichtungen steckt enorme Qualität im Kader der Haie. Besonders im Sturm hat man mit Topscorer Nikolas Oppenberger (21 Tore, 28 Assists) und dem ehemaligen Kaufbeurer Joker Maximilian Schäffler zwei brandgefährliche Akteure in den eigenen Reihen. Aber auch in der Defensive sind die Kemptener gut besetzt, wie die Buchloer im letzten Spiel am eigenen Leib zu spüren bekamen, als Nationaltorhüterin Jennifer Harß eine der Garantinnen für den knappen Erfolg war.

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