Erstes Null-Punkte-Wochenende seit SeptemberRatingen verliert

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Ärgerlich, aber kein Beinbruch. Vierzig Minuten führten die Ratinger Ice Aliens gegen die Dinslakener Kobras und zeigten insbesondere im ersten Drittel eine im Vergleich zum Freitagsspiel wieder deutlich bessere Leistung. Ein Hattrick von Pascal Behlau in der 9., 17. und 34. Spielminute reichte nicht für den Sieg. Der Bruch im Ratinger Spiel ereignete sich im letzten Drittel, nachdem Dinslaken schnell nach Wiederbeginn den Ausgleich erzielte und das Team von Alexander Jacobs anschließend durch eine Unbeherrschtheit eines Verteidigers für fünf Minuten in Unterzahl geriet. Mit insgesamt drei weiteren Toren machten dann hart kämpfende und nimmermüde arbeitende Dinslakener Kobras ihren 6:3 (0:2, 2:1, 4:0)-Heimsieg konsequent perfekt.

Damit müssen sich die Ice Aliens das erste Mal seit dem 27. September 2015 an eine neue Erfahrung gewöhnen, nämlich ein Null-Punkte-Wochenende. Nüchtern betrachtet ist die bisherige Bilanz der Außerirdischen mit 26 Siegen sowie lediglich fünf Niederlagen (davon zwei im Penaltyschießen) nach wie vor herausragend. Eigentlich ist es sogar erstaunlich, dass die Siegesserie so lange hielt, denn jeder Spieltag beweist aufs Neue, dass alle Mannschaften in der 1. Liga West es verstehen, Eishockey zu spielen.

Dinslaken hatte das erforderliche Quäntchen mehr an Willen und Schussglück, um ein Match, dass die Gäste zunächst gut im Griff hatten, für sich zu entscheiden – die Kobras müssen aber auch definitiv „Gas“ geben, wenn sie das Feld noch von hinten aufrollen wollen, um den vierten Tabellenplatz und ihr erklärtes Ziel Play-off-Teilnahme zu erreichen. Nach dieser bitteren Erfahrung muss die Ratinger Mannschaft jetzt zeigen, dass sie tatsächlich ein Team ist und wieder aufsteht, nachdem sie gestolpert ist.

Aliens-Coach Alexander Jacobs war in der Pressekonferenz zwar nicht glücklich über die Niederlage, reagierte aber gelassen. Er sagte, dass er in seiner 25-jährigen Trainerlaufbahn schon eine Vielzahl ähnlicher Phasen durchlebt habe, daher auch nicht in Panik verfiele, nur, weil seine Spieler jetzt ein paar Niederlagen einstecken mussten. „Im Moment tun wir uns etwas schwer, aber besser jetzt, als später. In vier Wochen müssen wir bereit sein. Bis dahin werden wir unsere Fehler abstellen und stärker wieder zurückkommen.“

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