Ersatzgeschwächte Kobras holen drei Punkte gegen BördeindianerDinslakener Kobras

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Dabei musste Trainer Thomas Schmitz, wie auch schon in Dortmund, auf einige Akteure verzichten, die Krankheits- oder arbeitsbedingt passen mussten. Doch die ersatzgeschwächten Kobras zeigten im ersten Drittel, wer der Herr im Hause ist, und waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Schon nach drei Minuten ging der DEC in Führung. Joey Menzel war es, der in Überzahl zum 1:0 traf. Nur zwei Minuten später zeigte Pierre Klein, dass sich das Dinslakener Überzahlspiel mittlerweile zur Paradedisziplin gemausert hat. Mit seinem Treffer zum 2:0 markierte er in 5:4-Überzahl den vermeintlich beruhigenden Vorsprung für Dinslaken. Bis zur ersten Pausensirene fielen keine weiteren Tore, dennoch hatten die Kobras das Spiel gegen bis dahin harmlose Bördeindianer, die ebenfalls nicht mit voller Mannstärke angereist waren, im Griff.

Im zweiten Drittel wollten die Männer um Kapitän Sebastian Haßelberg das Spiel kräfteschonend nach Hause bringen. Doch dieser Plan ging nach hinten los. Durch individuelle Fehler brachten sich die Kobras beinahe selber um den Lohn. In der 25. Spielminute fiel der Soester Anschlusstreffer, dem in der 31. Minute sogar der Ausgleich folgte. Das ließ die Bördeindianer Morgenluft wittern und durch das Tor von Kevin Balke zum 2:3 hatten die Soester das Spiel sogar gedreht. Kurz vor Drittelende gelang es den Kobras dann doch, sich ins Spiel zurück zu kämpfen und den erneuten Ausgleich durch Sven Linda zu erzielen.

Das war der Weckruf zur rechten Zeit, denn im letzten Drittel gingen die Kobras wieder konzentrierter ans Werk und waren wieder die Spielbestimmende Mannschaft. Erneut war es Sven Linda, der die Kobras in der 48. Minute mit seinem Tor zum 4:3 zurück auf die Siegerstraße brachte. Pierre Klein mit seinem Tor zum 5:3 in der 54. Minute und Daniel Pleger mit dem 6:3 kurz vor Schluss machten den Sieg perfekt. Nun haben die Kobras bis zum kommenden Sonntag Zeit, sich nach diesem kräftezehrenden Wochenende zu regenerieren und das Krankenlager kleiner werden zu lassen. Denn mit dem TuS Wiehl ist dann eine Mannschaft zu Gast, die seit den hohen Niederlagen in den ersten Spielen dazugelernt hat und durchaus in der Lage ist, die Großen der Liga zu ärgern, was sie in Lauterbach an diesem Sonntag bewiesen hat. Denn dort verloren die Wiehler erst im Penaltyschießen.

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