Ersatzgeschwächte Ice Dragons verlieren in TroisdorfHerforder EV

Ersatzgeschwächte Ice Dragons verlieren in  TroisdorfErsatzgeschwächte Ice Dragons verlieren in Troisdorf
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Von Beginn machten die mit vier kompletten Sturmreihen angetretenen Gastgeber aus Troisdorf mächtig Druck auf das von Lars Rusche gehütete Tor, die Ice Dragons wirkten ein wenig, als seien sie noch nicht wirklich auf dem Eis angekommen. Folgerichtig lagen die Ice Dragons dann auch nach knapp dreieinhalb Minuten durch einen Treffer von Mario Wonde bereits 0:1 zurück. Im Laufe des Drittels kämpften sich die Ice Dragons dann langsam in die Partie, gestalteten das ganze, gestützt auf einen starken Lars Rusche im Tor, etwas offener. In der 16. Minute dann musste Lars Rusche erneut hinter sich greifen, als die Gastgeber in Überzahl hervorragend kombinierten und Alexander Richard in Position brachten, der auf 2:0 erhöhte. Doch die Ice Dragons wollten sich nicht aufgeben! Leon Nasebandt nahm in der 18. Minute einen Abpraller vor dem Tor auf, verlud den Goalie und netzte mit einem technischen Kabinettstückchen zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Die Freude wehrte allerdings nur kurz, denn noch vor der Pause konnten die Gastgeber in Person von Constantin Nocker eine doppelte Überzahl zum 3:1 nutzten.

Im zweiten Drittel dann traten auf einmal die Spieler beider Mannschaften immer mehr in den Hintergrund. „Ein zuvor schnelles, hartes, aber faires Eishockeyspiel wurde von den beiden Unparteiischen zerstört“, erklärten die Herforder. Ein nicht gegebenes reguläres Troisdorfer Tor führte zu Diskussionen, kuriose Entscheidungen und übersehene harte Fouls gipfelten in einer hitzigen Schlacht mit einer wahren Strafzeitenflut. 22 Strafminuten kassierten alleine die Gastgeber im zweiten Drittel, während die Ice Dragons ganze 59 Strafminuten sammelte. Neben einer Spieldauerstrafe gegen Kapitän Fabian Staudt, dessen Ellbogencheck, normalerweise eine zweiminütige Strafzeit, als Kniecheck geahndet wurde und ihm so eine vorzeitige Dusche bescherte, gab es Disziplinarstrafen gegen Lukas Derksen, Leon Nasebandt und Lucas Klein, so dass die Truppe von Uwe Geiselmann im zweiten Drittel also nicht nur auf ihre komplette erste Reihe verzichten musste, sondern auch nur noch drei Verteidiger zur Verfügung hatte. Umso erwähnenswerter an diesem zweiten Drittel war dann, dass die aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft, gestützt auf einen Lars Rusche in Gala-Form, kein weiteres Gegentor zuließ und den Zwei-Tore-Rückstand bis ins letzte Drittel retten konnte.

Im letzten Drittel dann beruhigte sich die Situation wieder ein wenig, die Ice Dragons schienen jedoch zuvor zu viel Kraft gelassen zu haben. Als dann nur 20 Sekunden nach Beginn des Drittels ein eigentlich harmloser Schuss von Dominik Klein Lars Rusche durchrutschte, begannen die Ice Dragons kopflos anzurennen und wurden bestraft. Alexander Richard in der 51., Tobias Müller in der 54. und Lucas Hubert in Unterzahl in der 58. Minute schraubten das Ergebnis auf 7:1 hoch.


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