Eroberung der Landeshauptstadt in letzter MinuteEifel-Mosel Bären

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Obwohl die Bären mit einer Handvoll Ausfällen zu kämpfen hatten und lediglich mit zwölf Feldspielern in die Landeshauptstadt reisen konnten, siegte man passioniert im Ausdauerkampf gegen die Mainzer Wölfe. Bereits in der zweiten Spielminute erzielte der erst 16-jährige Neuzugang Damian Dabrowski (bislang ESC Trier) seinen ersten Treffer im Bären Dress. Jedoch ließen sich die Wölfe dadurch nicht beeindrucken und bekräftigen gleich mit drei Toren im ersten Spielabschnitt, dass der amtierende Meister sein Finalticket endlich lösen möchte.

Jedoch netzte Bären-Verteidiger Marco Hillgärtner früh im zweiten Drittel im Mainzer Gehäuse ein, sodass die Partie in eine sehr spannende Phase ging. Durch einen Traumpass von Spielertrainer Michal Janega, setzte sich David Müller in Szene und erzielte den wichtigen 3:3-Ausgleichtreffer für die Eifel-Mosel Bären. Im letzten Spielabschnitt brachte Andreas Weiler die Bären sogar erneut in Führung, ehe Mainz nur vier Minuten vor Ende des Spiels das Ergebnis abermals egalisierte. Lediglich 75 Sekunden vor Schluss hämmerte Patrick Berens einen Schlagschuss vorbei an Stromberg ins lange Eck und somit den endgültigen Siegestreffer auf die Anzeigetafel am Mainzer Bruchweg.

Bereits am kommenden Sonntag wiederholt sich das spannende Duell gegen die Mainzer Wölfe, die außerdem am Samstag ein wichtiges Spiel in Beaufort erwarten, bevor man die Schlittschuhe zum erneuten Aufeinandertreffen in der Eissporthalle Bitburg schnürt.

Die Eifel-Mosel Bären treten währenddessen bereits am Donnerstag (16. Januar) im Rheinland-Pfalz Pokal Halbfinale an. Um 20.30 Uhr gastiert der frisch gekrönte Regionalliga-West Meister EHC Neuwied in der Eissporthalle Bitburg. Obwohl die Bitburger Mannschaft zurzeit eine souveräne Leistung in der Rheinland-Pfalz-Liga zeigt, gilt man im Pokal Wettbewerb gegen den EHC Neuwied als klassischer Underdog. Im vergangenen Jahr verlor man deutlich 22:4 und 4:8 gegen die Deichstädter, die zurzeit um den Aufstieg in die Oberliga kämpfen. Jedoch möchte das Team rund um Michal Janega weiterhin den Spaß am Eishockey behalten und den „großen“ Teams das ein oder andere Beinchen stellen. Im Pokal ist eben alles möglich.

Tore: 0:1 (2.) Dabrowski (Guevremont), 1:1 (11.) Recek (Eisenträger) , 2:1 (14.) Gebel (Wölk, Johansson), 3:1 (19.) Sagula (Wölk, Recek), 3:2 (22.) Hillgärtner (Golumbeck), 3:3 (27.) Müller (Janega), 3:4 (45.) Weiler (Hillgärtner, Müller), 4:4 (56.) Johansson (Recek, Sagula), 4:5 (59.) Berens (Golumbeck). Strafen: Mainz 18, Bitburg 16.

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