Erfolglose DoppelschichtMainzer Wölfe

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Um in der Tabelle nicht frühzeitig an Boden zu verlieren, soll am Sonntag (17.30 Uhr, Eissporthalle am Bruchweg) im Rückspiel gegen den IHC Beaufort unbedingt ein Sieg her.

IHC Beaufort – TSV Schott Mainz 6:3 (1:0, 4:1, 1:2). Obwohl die Wölfe deutlich mehr Schüsse auf das gegnerische Tor abgaben, standen bei den Gastgebern am Ende doppelt so viele Tore auf der Anzeigetafel. „Unser Manko war an diesem Tag die Torhüterposition“, sagte Nosek. Nach 26 Minuten verließ Marc Stromberg das Mainzer Tor, enttäuscht von der eigenen Leistung; Kapitän Benny Welter hatte gerade das 3:0 für Beaufort erzielt. „Das ist ungewöhnlich für Marc, er weiß das selber“, so Nosek. Dessen Team verkürzte anschließend zwar durch Viktor Brauer auf 3:1 (31.), doch auch der für Stromberg gekommene Tom Kocurek musste im weiteren Verlauf noch dreimal hinter sich greifen. Die Tore von Niclas Johansson (48.) und Brauer (53.) reichten nicht, um das Spiel zu drehen.

Eifel-Mosel Bären– TSV Schott Mainz 4:1 (1:0, 1:1, 2:0). Tags darauf mussten die Wölfe nach einer Nacht im Hostel bei den ausgeruhten Bitburgern antreten. Die hatten nicht nur ihr erstes Saisonspiel beim EHC Neuwied II 8:5 gewonnen, sondern zuletzt auch zweimal knapp den IHC Beaufort bezwungen – und nach diesem Spiel wusste man im Mainzer Lager genau, warum. „Es war ein hochklassiges Spiel, und Bitburg war wirklich stark“, sagte Nosek. Stromberg zeigte sich im Tor deutlich verbessert, doch seinen Vorderleuten fehlte die Frische. „Und unsere Chancenverwertung war eine Katastrophe“, so Nosek. Im Tor der Eifel-Mosel Bären stand in Ian Harper aber auch ein Mann, der einige Jahre in der höchsten amerikanischen College-Liga spielte.

Bitburgs Führungstreffer durch Tom Christy (6.) beantwortete Yury Bresler Mitte des zweiten Drittels mit dem Ausgleich (30.). „Da dachte ich, jetzt kommen wir in Schwung“, sagte Nosek – doch die Klasse der Eifel-Mosel Bären machte diese Hoffnung zunichte. 38 Sekunden benötigte Bitburg, um die passende Antwort zu finden: Andreas Weiler traf zum 2:1. Nur einige Sekunden lang zeigte Mainz eine Schwäche, „und die haben sie sofort ausgenutzt“. Nach dem 3:1 durch Stefan Wanken (43.) sei der Wille seiner Mannschaft dann gebrochen gewesen, so Nosek: „Irgendwann geht der Glaube, Tore zu schießen, verloren.“ Begeistert zeigt sich Nosek indes von Spielertrainer Alexey Gebel, der im Sommer die C-Trainerlizenz gemacht hat: „Er hat in der Kabine immer die richtigen Worte gefunden und mir aus der Seele gesprochen. Auf dem Eis geht er mit gutem Beispiel voran.“ Sicherlich auch am kommenden Sonntag, wenn die Wölfe so dringend den nächsten Heimsieg benötigen.

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