Elf Wölfe chancenlosTSV Mainz

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Schadensbegrenzung: Nur darum konnte es für die Wölfe an diesem Abend gehen, das war bereits im Vorhinein klar. Denn lediglich zehn Feldspieler standen auf dem Spielberichtsbogen; neben anderen konnte Spielertrainer Alexey Gebel nicht aufs Eis gehen, er hat sich an der Schulter verletzt und muss wenige Wochen pausieren. Folgerichtig lief das Spiel nur auf ein Tor: das von Marc Stromberg. Exakt sieben Minuten lang konnte er die Angriffswellen der Hausherren aufhalten, in dieser Zeit verzweifelten diese regelrecht an ihm. Am Ende gab es von Neuwieder Seite Sonderlob für den Mainzer Schlussmann.

Doch auch Stromberg konnte das Debakel letztlich nicht verhindern. Zu groß waren die Klassenunterschiede zwischen den beiden Teams vor 400 Zuschauern. „Wir müssen schauen, dass wir uns im Rückspiel anständig verkaufen“, sagte Teammanager Milan Nosek. „Aber das wird sehr schwer“ – selbst wenn die Mainzer, wie zu erwarten ist, in zwei Wochen in stärkerer Besetzung auflaufen. Zunächst liegt der Fokus aber auf dem kommenden Sonntag: Dann treten die Wölfe zum dritten Saisonspiel in der Hessenliga bei den Darmstadt Dukes an. Der nächste Heimauftritt ist dann am 7. November (19 Uhr) das Rückspiel gegen Neuwied, gefolgt vom Ligaspiel gegen die Eisteufel Frankfurt zwei Tage später zum gewohnten Termin (9. November, 17.45 Uhr).