Eishockeykrimi endete für den EHC ohne Happy EndEHC Troisdorf

Eishockeykrimi endete für den EHC ohne Happy EndEishockeykrimi endete für den EHC ohne Happy End
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Im Vergleich mit der Grefrather EG holte sich das Team von André Koslowski zwar einen Punkt, unterlag aber im entscheidenden Penaltyschießen und musste somit den Extrapunkt den Phoenix aus Grefrath überlassen. Dies war umso ärgerlicher, da Troisdorf zwischenzeitlich bereits mit drei Toren vorne lag. Am Ende hieß es dann aber 6:5 (0:1, 3:2, 2:2, 1:0) für die Gastgeber. „Der Einstieg in die Aufstiegsrunde war zwar nicht optimal, aber letztendlich konnten wir zumindest einen Punkt gewinnen“, bilanzierte Koslowski nach der Partie, in der zwei Mannschaften aufeinander trafen, die sich nichts schenkten und permanent auf Augenhöhe waren. Dabei stand das Match insbesondere für den EHC unter keinem guten Stern, musste man doch mit Constantin Nocker und Timo Kirsten (berufliche Gründe), Mario Wonde, Lucas Kürten, Dano Jansen und Brandon Hein (alle verletzt) sowie Sebastian Prenger (familiäre Gründe) gleich auf eine Vielzahl von Leistungsträgern verzichten.

Trotz der vielen Ausfälle und neu formierter Blöcke, kam Troisdorf gut in die Partie. Mitte des ersten Drittel brachte zunächst Lucas Hubert die Gäste von der Sieg mit 1:0 in Führung. Diese bauten dann im zweiten Spielabschnitt Tobias Müller und Dominik Patt innerhalb nur gut einer Minute jeweils in Überzahl sogar auf 3:0 aus. Ein komfortabler Vorsprung – sollte man meinen. Allerdings hielt auch Grefrath weiter dagegen, traf zunächst ebenfalls in Überzahl und glich dann sogar noch vor der Pause mit zwei weiteren Treffern zum 3:3 aus. Damit war die Führung für Troisdorf dahin und es ging im letzten Drittel quasi wieder bei Null los.

Zunächst war es dann erneut der EHC, der jubeln durfte: Justyn Tursas brachte sein Team wieder in Front. Die Gastgeber spielten nun ihre gesamte Routine aus, nutzten zunächst einmal mehr ein Überzahlspiel zum 4:4-Ausgleich, um kurz darauf dann erstmals an diesem Abend Mitte des Schlussdrittels sogar mit 5:4 in Führung zu gehen. Troisdorf drängte jetzt auf den Ausgleich, schaffte es aber trotz permanentem Druck auf das Grefrather Tor nicht, das Spielgerät im Ziel unterzubringen. Schließlich nahm EHC-Coach Koslowski rund viereinhalb Minuten vor dem Ende eine Auszeit, stellte auf zwei Blöcke um und schwor seine Mannschaft noch mal auf die Schlussoffensive ein. Als die Gastgeber schließlich in der Schlussminute eine Strafzeit erhielten, ging Troisdorf volles Risiko, brachte für Torhüter Dominik Liesenfeld einen weiteren Feldspieler und wurde belohnt: 10 Sekunden vor der Sirene erzielte Alexander Richard den verdienten Ausgleichstreffer und sicherte den Dynamites somit zumindest einen Punkt.

Im anschließenden Penaltyschießen war dann das Glück auf Grefrather Seite; Während alle drei EHC-Schützen scheiterten, gelang den Hausherren zumindest ein Treffer, der ihnen den Extrapunkt einbrachte.

Trotz dieser unglücklichen Niederlage lässt sich das Team von André Koslowski nicht entmutigen und will nun schon am kommenden Freitag einen neuen Versuch starten, den ersten Sieg in der Aufstiegsrunde einzufahren. Am 30. Januar empfängt der EHC Troisdorf den Königsborner JEC zum ersten Aufstiegsrunden-Heimspiel im Icedome. Auch hier ist mit Sicherheit eine spannende Begegnung zu erwarten. In der Vorrunde endete der Kräftevergleich beider Teams unentschieden: In Troisdorf siegte Königsborn mit 6:5, und in Königsborn gewann der EHC mit 6:4. Spielbeginn am 30. Januar ist um 20 Uhr.

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