Eisbären sinnen auf WiedergutmachungGegen Wiehl und Bad Nauheim

Eisbären sinnen auf WiedergutmachungEisbären sinnen auf Wiedergutmachung
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Nach der Niederlage zum Auftakt in Ratingen sinnen die Hammer Eisbären am kommenden Wochenende auf Wiedergutmachung. In den Spielen gegen die Wiehl Penguins und bei den Roten Teufeln Bad Nauheim 1b gehen die Eisbären jeweils als Favorit in die Begegnung.

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen den Eisbären und den Penguins aus dem Oberbergischen Kreis liegt mittlerweile gute neun Jahre zurück. Damals gewannen die Eisbären mit 4:2. Die Rollen in der Begegnung sind klar verteilt. Die Eisbären gehen als Favorit in die Begegnung und wollen dieser Rolle auch gerecht werden: „Die Vorzeichen haben sich ein wenig verändert, inzwischen gehören wir zu den Gejagten. Diese Rolle nehmen wir an und bei unserem ausgegebenen Saisonziel müssen wir das Spiel gewinnen“, gibt Trainer Daniel Galonska die Marschrichtung vor. „Wir werden natürlich keinen Gegner unterschätzen, aber wir wissen um unsere Stärken und die werden wir ausspielen. Wichtig wird es für uns sein diszipliniert zu agieren, Strafzeiten zu vermeiden und nicht in Hektik zu verfallen.“ Personell müssen die Eisbären am Freitag auf Ibrahim Weissleder verzichten der nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe vergangene Woche gesperrt ist. Kevin Trapp wird in der Jugend zum Einsatz kommen. Aus Iserlohn werden Jonathan Klinke, Thomas Verhorst und Til-Lukas Schäfer zum Kader der Eisbären dazustoßen. Bully in der Eissporthalle Hamm ist um 20:00 Uhr.

Am Sonntag geht es für die Eisbären zur 1b der Roten Teufel Bad Nauheim. Auch hier sind Rollen klar verteilt. Galonska erwartet dennoch kein leichtes Spiel: „Bad Nauheim hat bereits gegen Dortmund ein starkes Spiel gemacht und nur knapp verloren. Wir sind also vorgewarnt und werden voll konzentriert in die Begegnung gehen.“ Bully in der Kurstadt ist bereits um 17.45 Uhr.

Unterdessen gab der LEV NRW bekannt, dass das verlorene Spiel in Ratingen mit 5:0 gewertet wurde, anstatt wie ausgetragen 5:3. Auf Seiten der Eisbären kam mit Kevin Trapp ein Spieler zum Einsatz, der keine Spielberechtigung für die erste Mannschaft an diesem Tag hatte. Trapp erhielt im letzten Spiel der Jugend in der vergangenen Saison eine Spieldauerstrafe und war somit für das erste Spiel der Jugend in dieser Saison gesperrt. Dieses Jugendspiel fand ebenfalls am vergangenen Sonntag statt. Das Absitzen einer Sperre zählt offiziell als Spieleinsatz. Nachwuchsspieler dürfen an einem Tag allerdings nur ein Spiel bestreiten, so dass er für die erste Mannschaft an diesem Tag nicht spielberechtigt war. „Diesen Fehler können wir leider nicht mehr rückgängig machen. Schlimmer wäre es natürlich gewesen, wenn wir in Ratingen gewonnen hätten, so haben wir lediglich drei Tore in der Tordifferenz verloren“, so der 2. Vorsitzende Jan Koch.

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