Eisbären drehen Derby gegen Dortmund 3:2-Erfolg für Hamm

Eisbären drehen Derby gegen Dortmund Eisbären drehen Derby gegen Dortmund
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Den besseren Start erwischten im Derby die Gäste aus Dortmund. Bereits in der ersten Spielminute nutzten sie eine Überzahlsituation – Paunio saß auf der Strafbank – in Form eines Abprallers durch Bergstermann zur frühen Führung. Die Eisbären versuchten danach die Spielkontrolle zu erlagen, was ihnen aber nur phasenweise gelang, es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, die besten auf Seiten der Eisbären vergaben Furda und Thau. In der elften Minute der nächste Rückschlag für die Eisbären. Kuchnia nahm sich die Scheibe im Mitteldrittel und setzte zum Alleingang an und ließ May keine Chance und traf zum 0:2. Die Eisbären fanden kein richtiges Mittel um die Dortmunder konsequent unter Druck zu setzten.

Im zweiten Drittel sollte sich dies ändern. Zwar ließen die Eisbären gleich zu Beginn des Drittels eine kurze 5:3-Überzahl liegen ungenutzt liegen, aber die Spielkontrolle ging mehr und mehr an die Hausherren. In der 29. Minute platzte dann der Knoten auf Seiten der Hausherren. Jonathan Klinke scheiterte zunächst nach einem Alleingang an Dräger, den Abpraller nutzte Paunio zum erlösenden 1:2. Nur vier Minuten später durften die Zuschauer erneut jubeln. Paunio und Loecke setzten Igor Furda in Szene, der freistehend aus dem Slot den vielumjubelten Ausgleich erzielte. Danach durften beide Torhüter zeigen was sie konnten und verhinderten gute Chancen auf beiden Seiten.

Auch im letzten Drittel bleib das Spiel spannend. Die Eisbären konnten trotz des kleinen Kaders von nur zwölf Feldspielern das Tempo weiterhin hoch halten. Beide Mannschaften versuchten nun das Spiel für sich zu entscheiden. Sebastian May, der noch vergangenen Sonntag nach einem Schuss gegen den Kehlkopf ins Krankenhaus musste, hielt die Eisbären mit guten Paraden im Spiel. Vier Minuten vor Ende der Begegnung gingen die Eisbären dann in Führung. Tim Pietzko trieb die Scheibe ins gegnerische Drittel, legte ab auf Thau, der die Scheibe mit viel Übersicht zu Oliver Kraft querlegte, der die Scheibe zum 3:2 über die Line brachte. Dortmund nahm eine Auszeit. Das Spiel sollte noch ein Herzschlagfinale parat haben. Zunächst musste Schäfer auf die Strafbank. Als ihm Paunio dorthin folgte und die Dortmunder den Goalie vom Eis nahmen mussten die Eisbären eine 6:3-Unterzahlsituation überstehen. Das gelang und somit machten die Eisbären ihrem Trainer Daniel Galonska, Betreuer Heinz Koch und Keeper Sebastian May ein schönes Geburtstagsgeschenk. „Das Spiel fing für uns alles andere als gut an, aber wir haben das gesamte Spiel über nicht die Ruhe verloren und unser Spiel durchgezogen. Mit diesem Sieg bauen wir unseren Vorsprung auf die Konkurrenten aus. Nun fahren wir am Sonntag nach Lauterbach und gucken was wir da erreichen können. Wir wissen dass uns auch dort ein hartes Spiel erwartet, aber die Jungs werden kämpfen und sich voll reinhängen“, so Galonska nach dem Spiel. Bully in Lauterbach ist am Sonntag um 18 Uhr.

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