Eisadler wollen den PokalEisadler Dortmund

Eisadler wollen den PokalEisadler wollen den Pokal
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So trifft der erst vor knapp einem Jahr neu gegründete Verein ab 19 Uhr im Eissportzentrum an den Westfalenhallen auf den EC Lauterbach und dabei handelt es sich um das zweite und entscheidende Finalspiel um den Regionalliga West Pokal. Das Hinspiel hatten die Lauterbacher Luchse am letzten Sonntag in Hessen bekanntlich mit 4:2 gewonnen, die Eisadler wollen aber noch einmal alle Kräfte mobilisieren um diesen Rückstand aufzuholen. Von daher ist sicherlich für viel Spannung gesorgt.

„Wir haben in dieser Spielzeit bereits alle unsere Ziele erreicht. Der angestrebte Aufstieg in die Regionalliga konnte frühzeitig realisiert werden und der Gewinn der NRW-Liga-Meisterschaft krönte diesen sportlichen Erfolg zusätzlich. Für die Pokalrunde hatten wir uns dann vorgenommen, im Duell mit den Regionalligisten unter Beweis zu stellen, dass wir auch dort mithalten können. Auch das haben wir in den vorherigen Runden gegen Soest und Dinslaken eindrucksvoll gezeigt. Jetzt will unser Team natürlich auch gegen Lauterbach seinen Fans einen guten Saisonabschluss auf dem Eis präsentieren“, erläutert Lothar Grabe, der 1. Vorsitzende der Eisadler.

Adler-Coach Krystian Sikorski hat gemeinsam mit seiner Mannschaft aus dem Hinspiel sicherlich einige Lehren gezogen. „Wir wollen auf die Leistungen des zweiten und dritten Spielabschnitts der Hinspielbegegnung in Lauterbach anknüpfen. Da waren wir dem Gegner mindestens ebenbürtig. Auf der anderen Seite müssen wir natürlich noch konzentrierter spielen, um nicht noch einmal gegen den starken Angriff der Lauterbacher ins offene Messer zu laufen, wie das im Auftaktdrittel beim Hinspiel passierte.“ Von daher wird wohl bei den Eisadlern eine kontrollierte Offensive angesagt sein, gepaart mit der entsprechenden Sicherung in der Abwehr. So ist auch Geduld gefragt, damit nicht zu viele Kontermöglichkeiten dem Gegner in die Karten spielen können.

Personell wird es wohl im Vergleich zum letzten Wochenende auf beiden Seiten wenige Veränderungen geben. Natürlich ist am Ende der siebenmonatigen Saison ein gewisser Substanzverlust ebenso wenig zu leugnen wie die Tatsache, dass die Kader verletzungsbedingt nicht mehr vollständig sind. Aber die verbliebenen Reihen auf beiden Seiten werden sicherlich ein letztes Mal an ihre Grenzen gehen. An der Favoritenrolle hat sich nichts geändert, die Lauterbacher Luchse als klassenhöherer Verein wurden dieser im Hinspiel gerecht. Die Dortmunder Eisadler glauben aber weiterhin daran, für eine Überraschung sorgen zu können. Sollten sie den Zwei-Tore-Vorsprung der Hessen egalisieren können, dann würde übrigens nach Ablauf der 60 Minuten ein Penaltyschießen für die Entscheidung und damit für ein weiteres Spannungselement sorgen.

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