Eisadler wahren PokalchanceEisadler Dortmund

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Vor allem in den ersten zwölf Spielminuten mussten die Eisadler einiges an Lehrgeld in Form einer frühen 3:0-Führung für den Gastgeber bezahlen. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung kam das Dortmunder Team aber aus der ersten Pause und konnte den Lauterbacher Vorsprung verkürzen. Auch im Schlussabschnitt blieben die Adler im Spiel und hätten durchaus noch ein besseres Ergebnis mit auf die Heimreise nehmen können. Aber auch so bleibt die Zuversicht, dass beim Rückspiel am kommenden Sonntag um 19 Uhr an der Dortmunder Strobelallee noch alles möglich ist.

Die Luchse Lauterbach wurden sofort nach Spielbeginn ihrer Favoritenrolle gerecht und kamen bereits in der siebten Spielminute zu ihrem ersten Treffer. Binnen fünf Zeigerumdrehungen war es vor allem der 26-jährige gebürtige Chemnitzer Benjamin Schulz, der mit einem lupenreinen Hattrick eine frühe 3:0-Führung herausholte. Der Lauterbacher Top-Scorer mit Oberliga-Erfahrung gab der Defensive der Eisadler einige Rätsel auf und man hatte den Eindruck, dass der NRW Liga Meister aus Dortmund einige Zeit brauchte, um sich darauf einzustellen.

Dies klappte dann aber nach dem ersten Pausentee, bei dem Adler Coach Krystian Sikorski wohl die richtigen Worte gefunden hatte. Dies wirkte sich sofort auch ergebnismäßig aus. Innerhalb von gut einer Minute wurde aus dem 3:0 an der Anzeigentafel ein 4:2, das dann auch für die restlichen 35 Spielminuten bis zum Schlusspfiff Bestand haben sollte. Zuerst war es Eisadler-Kapitän Niko Bitter, der in der 24. Minute eine Vorlage von Sturmpartner Tommy Kuntu-Blankson zum 3:1 erfolgreich verwertete. Nur 46 Sekunden später war es die 2. Dortmunder Angriffsformation, die durch Roberto Rinke auf 3:2 verkürzen konnte. Leider (aus Dortmunder Sicht) hatten sich aber die Luchse auch noch nicht von der Torproduktion verabschiedet und kamen weitere 17 Sekunden später durch Pierre Kracht zum 4:2.

Die Eisadler waren damit trotzdem mittlerweile gut im Spiel, holten weitere gute Möglichkeiten heraus und dominierten diesen Spielabschnitt. Von einem Klassenunterschied war nun nichts mehr zu bemerken. Dies blieb auch so in den letzten Zwanzigminuten. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten zur jeweiligen Ergebnisverbesserung, die aber nicht genutzt werden konnten.

„Wir haben leider am Anfang eine gewisse Zeit gebraucht, um uns auf den Gegner und das höhere Niveau einzustellen. Das hat den Unterschied, den man im Ergebnis sieht, ausgemacht. Ab dem zweiten Abschnitt waren wir gleichwertig. Damit sehe ich weiterhin gute Chancen für das Rückspiel auf heimischem Eis“ meinte Adler-Coach Krystian Sikorski auf der Rückfahrt. Die Entscheidung um den Regionalliga West Pokal fällt also am kommenden Sonntag um 19 Uhr im Eissportzentrum an den Westfalenhallen. Es ist gleichzeitig das Saisonfinale für die Eisadler Dortmund im ersten Jahr ihrer Gründung und sollte auf jeden Fall einen würdigen Rahmen finden.

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