Eisadler vor interessantem VorbereitungswochenendeEisadler Dortmund

Eisadler vor interessantem VorbereitungswochenendeEisadler vor interessantem Vorbereitungswochenende
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Die Eishockey-Abteilung des Hamburger SV kann auf eine lange Tradition zurückblicken, denn ihre Gründung erfolgte bereits 1968. Seit der Teilung der Oberliga im Jahre 2010 in vier regionale Gruppen spielt der HSV in der Oberliga Nord, wo er in den beiden letzten Spielzeiten erst Dritter und dann Fünfter wurde. Durch die Kooperation mit den Hamburg Freezers (DEL) und den Bremerhavener Fischtown Pinguins (DEL 2) betrachtet man sich in Hamburg-Stellingen als Ausbildungsverein mit der klaren Zielsetzung, junge Nachwuchsspieler auszubilden und näher an den Profibereich heranzubringen. Das spiegelt sich dann auch im Altersdurchschnitt der Mannschaft des lettischen Trainers Andris Bartkevics wieder. Das bedeutet aber nicht, dass man sich kampflos mit der Verfolgerrolle im Norden hinter den beiden Hannoveraner Vereinen sowie Rostock und Timmendorf zufrieden geben will. In den bisherigen beiden Vorbereitungsspielen dieser Saison konnte der HSV seine Ambitionen noch nicht so richtig unter Beweis, denn die Auswärtsspiele in Berlin und Leipzig mussten jeweils abgebrochen werden. Einmal war es ein fehlender zweiter Torhüter bei FASS Berlin (nach der Matchstrafe gegen den ersten Keeper), dann der Nebel in Taucha (wo die Icefighters ihre Heimspiele bestreiten), der ein Spielen bis zur Schlusssirene verhinderte. Im dritten Anlauf soll es nun für den HSV dieses Mal an der Strobelallee klappen mit einer Partie über die volle Distanz. Das hoffen u.a. auch Maris Kruminsch, Sebastian Pigache, Marlon Czernohous und Pascal Heitmann, die im Westen bekannten Spieler der Norddeutschen.

Ursprünglich wollten die Eisadler am Wochenende zwei Begegnungen gegen den Oberligisten aus Hamm absolvieren. Durch zwischenzeitliche große Probleme bei den Eisbären sahen sich die Dortmunder Verantwortlichen gezwungen, mit dem HSV einen Ersatz für das Heimspiel zu gewinnen. Mittlerweile hat sich die Situation am Hammer Maxipark zumindest soweit entspannt, dass dort weiterhin Oberliga-Eishockey gespielt werden kann. Auch um die vielen intensiven Bemühungen der Hammer Verantwortlichen um den Erhalt des Standorts am Maxipark zu unterstützen, treten die Eisadler nun doch am Sonntag bei den Eisbären an. „Es war für uns eine Selbstverständlichkeit, den ursprünglich vereinbarten Termin in Hamm wahrzunehmen, als wir wussten, dass es dort weiter geht“, erläutert Eisadler-Pressesprecher Klaus Picker.

Nach den verletzungs- bzw. krankheitsbedingten Ausfällen bei den Eisadlern vor allem in der Abwehr hat sich die personelle Situation bei den Eisadlern zumindest etwas entspannt. Zwar werden Marc Kolberg (Rippenbruch) und Dominik Oster (Lungenentzündung) auf jeden Fall fehlen und auch hinter Thomas Branz steht wegen dessen Knieverletzung noch ein großes Fragezeichen, dafür kann man aber wieder mit dem Einsatz von Benedikt Rangen und Paul Jäger rechnen. Auch auf die in Herne fehlenden Malte Bergstermann und Christian Gose können die Eisadler am Wochenende bauen.

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