Eisadler siegen nach PenaltyschießenSieg am Mittwoch

Eisadler siegen nach PenaltyschießenEisadler siegen nach Penaltyschießen
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Den erwarteten Eishockey-Krimi hat es am Mittwochabend beim Spiel gegen die Dinslakener Kobras gegeben. Fast schon traditionsgemäß endete das Spiel mit einem Penaltyschießen, dieses Mal allerdings mit dem besseren Ende für die Eisadler Dortmund, die mit 4:3 (2:0, 1:0, 0:3, 1:0) gewannen.

Dass es überhaupt zu diesem Penaltyschießen kam, hatten nicht viele der nur 213 Zuschauer erwartet. Zu deutlich war die Überlegenheit der Eisadler an diesem Abend. Bis zur 50. Minute hatten die Dortmunder das Spiel im Griff und führten hochverdient durch Tore von Svejda, Licau und Schröder mit 3:0. Hätte es zu diesem Zeitpunkt 6:0 gestanden, wäre das dem Spielverlauf auch durchaus gerecht geworden. Dann aber kam die 51.Spielminute mit dem ersten Tor der Kobras. Dominik Spazier erzielte den Anschlusstreffer für die Gäste. Und alles was vorher so sicher und souverän bei den Gastgebern gewirkt hatte war plötzlich dahin, und der Gegner war im Spiel. Von nun an hatten die Kobras das Spiel im Griff, und die Tore zwei und drei durch Schmitz und Pleger waren die schon fast logische Konsequenz dieser Überlegenheit.

Somit kam es mal wieder zum Penaltyschießen gegen die Gäste aus Dinslaken. Und für die trat Timothy Tanke zum ersten Versuch an, scheiterte aber an Marius Dräger. Nicht viel besser machte es Florian Pompino auf Seiten der Eisadler. Nun war Dinslakens Kamil Vavra an der Reihe, aber auch dessen Penalty fischte Marius Dräger mit einer sensationellen Parade aus der Luft. Besser machte es da dann Andre Bruch auf Seiten der Eisadler. Gekonnt netzte er ein und ließ Dinslakens Goalie Lukas Schaffrath keine Chance. Nun war klar, dass Jan Nekvinda für die Kobras treffen musste, um die Gäste im Spiel zu halten. Aber auch im ließ Marius Dräger keine Chance und sicherte somit den Zusatzpunkt für sein Team.

Mit diesem Sieg konnten sich die Eisadler ein wenig Luft nach unten schaffen. Der Vorsprung gegenüber Neuss beträgt nun fünf und gegenüber Dinslaken sieben Punkte.

Am kommenden Wochenende spielen die Eisadler dann gleich zwei Mal gegen den direkten Konkurrenten um Platz vier. Am Freitag ist um 20 Uhr das Spiel in Neuss, und zum Rückspiel kommt es dann am Sonntag um 19 Uhr in Dortmund.

Tore: 1:0 (12:21) Svejda (Bruch, Kuchnia), 2:0 (17:55) Licau (Pompino, Bruch), 3:0 (32:38) Schröder (Svejda), 3:1 (49:45) Spazier (Hüsken, Cornelißen), 3:2 (53:53) Schmitz (Klein, Vavra), 3:3 (56:06) Pleger (Schmitz, Linse), 4:3 (60:00) Bruch (entscheidender Penalty). Strafen: Dortmund 12 + 10 (Kolberg), Dinslaken 14 +10 (Spazier). Zuschauer: 213.

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