Eisadler gewinnen erstes HalbfinalspielEisadler Dortmund

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Bereits am Sonntag steht an der Strobelallee das (entscheidende) Rückspiel auf dem Programm. Dann geht es für die Eisadler darum den Zwei-Tore-Vorsprung zu verteidigen bzw. zu bestätigen.

Zwei Drittel lang spielte der NRW-Liga-Meister auch ohne die fehlenden Stürmer Felix Berger, Tommy Kuntu-Blankson und Jan-Niklas Hüning äußerst konzentriert und diszipliniert beim sechsten der Regionalliga West und die 3:0-Führung entsprach dem Spielverlauf. Drei Strafzeiten gegen die Eisadler in kurzer Folge brachten aber die gastgebenden Kobras noch einmal auf 1:3 heran und ließen ihnen damit die Hoffnung auf eine mögliche Wende im Rückspiel.

Beide Mannschaften begannen mit gegenseitigem Respekt, ohne dass ein Klassenunterschied zu erkennen war. Die erste gute Möglichkeit hatten die Eisadler in der 7. Spielminute durch Malte Bergstermann und kurz danach durch Nils Sondermann, und das Team von Krystian Sikorski nahm nun das Heft deutlicher in die Hand. Ein verdeckter Schuss von Malte Bergstermann brachte dann in der 11. Minute nach Vorarbeit von Niko Bitter und Dominik Ballnus das Dortmunder 1:0.

Zwei Minuten später hatte Kobra Kapitän Sebastian Haßelberg die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber am erneut sehr gut haltenden Adler Keeper Marius Dräger. Besser machte es in der 13. Minute erneut die neu formierte erste Angriffsreihe der Eisadler. Dieses Mal war es Dominik Ballnus, der auf Vorarbeit von Malte Bergstermann und Niko Bitter mit einem Schuss von der linken Seite in die lange Ecke das 2:0 aus Sicht der Gäste markierte. Ein Unterzahl-Break von Niko Bitter hätte nur drei Minuten später schon die Vorentscheidung für die Gastgeber bringen können, die Chance blieb aber ungenutzt. Stattdessen musste Marius Dräger kurz vor der ersten Pausensirene sein ganzes Können aufbringen um den Zwei-Tore-Vorsprung zu halten.

In den zweiten Zwanzigminuten blieben die Eisadler weiter tonangebend und konnten in der 34. Minute durch ihren Kapitän Niko Bitter mit einer ‚Bogenlampe‘ auf 3:0 erhöhen. Daraufhin nahm Kobra Trainer Dmitry Tsvetkov eine Auszeit um seinem Team neuen Schwung mitzugeben. Angetrieben vom Routinier Jan-Anton Baron verstärkten die Gastgeber ihre Angriffsbemühungen.

Dies sollte sich aber erst im Schlussabschnitt auszahlen. Eine doppelte Unterzahl konnten die Eisadler noch erfolgreich überstehen, die dritte Dortmunder Strafzeit brachte dann aber in der 51. Minute den Dinslakener Torerfolg durch Daniel Pleger zum Endstand von 1:3.

Mit der Spielweise der ersten 40 Minuten haben die Eisadler am Sonntag die Chance auf einen weiteren Erfolg gegen einen Regionalligisten. Mit den Leistungen der Kobras aus dem letzten Abschnitt sollte man den Gegner aber nicht unterschätzen, so dass weitere spannende 60 Minuten zu erwarten sind.

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