Eisadler gewinnen Eishockey-KrimiPenalty-Sieg gegen Lauterbach

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Vierter (Dortmund) gegen Dritter (Lauterbach). Die Vorzeichen für einen packenden Eishockeyabend waren perfekt, zumal die Eisadler die Luchse mit einem Sieg von Tabellenplatz drei verdrängen konnten.

Und dass die Eisadler an diesem Abend den dritten Platz erobern wollten, merkte man bereits von der ersten Minute an. Und somit dauerte es auch nicht lange, bis es zum ersten Mal im Tor der Luchse klingelte. In der achten Spielminute konnte Kai Domula zum 1:0 verwandeln. Das Team von Trainer Krystian Sikorski beherrschte in diesem Drittel Spiel und Gegner, bis es, bedingt durch die Verletzung von Jiri Svejda, zu einem leichten Bruch im Spielablauf kam. Svejda wurde unglücklich vom Puck im Gesicht getroffen und musste mit einer stark blutenden Platzwunde vom Eis.

Die Eisadler gingen also mit einer 1:0 Führung das erste Mal in die Kabine, in der auch der Dortmunder Mannschaftsarzt einen Riesenjob machte. Denn als im zweiten Drittel das Team wieder auf das Eis kam, war auch Jiri Svejda wieder mit dabei, der von den Fans lautstark gefeiert wurde. Mit dieser schnellen Rückkehr hatte wohl kaum einer der Anwesenden gerechnet.  Mit Svejda kehrte auch die Sicherheit ins Dortmunder Spiel zurück, und die Eisadler erspielten sich Chance um Chance. Alledings reichte es nur zum einem Tor durch Andre Kuchnia. Und auch die Luchse kamen zu ihrem ersten Treffer. Für sie war Aric Schinke erfolgreich. Zwischenstand somit nach dem zweiten Drittel 2:1.

Diese Führung war zwar nicht besonders beruhigend, aber Dortmund war an diesem Abend das klar bessere Team. Und als Andre Kuchnia dann fünf Minuten vor Schluss auch noch die 3:1-Führung erzielte, war für die meisten Zuschauer das Spiel gelaufen. Vielleicht auch schon in den Köpfen einiger Eisadler, aber wie so oft, sollte sich so etwas rächen. Zweimal noch tauchten die Luchse noch vor dem Dortmunder Tor auf, und beide Male schlug es hinter Marius Dräger ein. Innerhalb von 38 Sekunden hatten die Gäste den Ausgleich erzielt. In den verbleibenden zwei Minuten versuchten nun noch einmal beides Teams alles, um den Sieg innerhalb der regulären Spielzeit einzufahren. Doch weitere Tore blieben aus.

Somit musste das Penaltyschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Und auch der Schusswettbewerb dauerte lange an, blieb spannend. Jiri Svejda saß, mittlerweile wieder aus der Nase blutend, auf der Bank und sollte eigentlich geschont werden. Mit einer Art Papiertaschentuch in der Nase wurde die Wunde provisorisch versorgt, Svejda trat zum entscheidenden Penalty an, überwand Torhüter Stenger im Tor der Gäste, und der Puck suchte sich seinen Weg ins Tor der Luchse.

Nach einem Auswärtsspiel am Freitag in Hamm, sind am nächsten Sonntag um 19 Uhr die Ratinger Ice Aliens zu Gast im heimischen Eisstadion.

Tore: 1:0 (7:44) Domula (Berger, Licau), 2:0 (25:13) Kuchnia (Bergstermann, Licau), 2:1 (31:06) Schinke (Grund,Filip), 3:1 (54:53) Kuchnia (Bruch, Svejda), 3:2 (56:55) Schulz (Feuerfeil, Wex), 3:3 (57:33) Fardoe (Feuerfeil, Schophuis), 4:3 (60:00) Svejda (entscheidender Penalty). Strafen: Dortmund 4, Lauterbach 6. Zuschauer: 299.

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