Eisadler gehen ungeschlagen in das neue JahrEisadler Dortmund

Eisadler gehen ungeschlagen in das neue JahrEisadler gehen ungeschlagen in das neue Jahr
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Die Partie der Eisadler am Niederrhein bot den wiederum zahlreich mitgereisten Fans das gewohnte Bild. Auch ohne die krankheitsbedingt fehlenden Nils Sondermann, Tommy Kuntu-Blankson und Paul Hill war das Dortmunder Team seinem Gegner spielerisch und läuferisch überlegen und legte bereits in den ersten vier Spielminuten den Grundstein für klare Verhältnisse.

In der dritten Minute war es die dritte Angriffsformation, die durch Jan Hüning das 1:0 markierte. Nur anderthalb Minuten später erzielte Dominik Oster (der in der 1. Reihe für Tommy Kuntu-Blankson aushalf) das beruhigende 2:0. Weitere gute Möglichkeiten folgten mehrfach, die gastgebenden Moerser Black Tigers zeigten nur gelegentlich ein paar Krallen, die beiden Adler Torhüter (zuerst Christian Lüttges, ab der 31. Minute dann Marius Dräger) hatten im Gegensatz zu ihrem Gegenüber Winand Schneider keine Schwerstarbeit zu leisten.

Zu Beginn des mittleren Spielabschnitts legten die Eisadler einen Zahn zu und bauten die Führung in der 22. Minute innerhalb von rekordverdächtigen 20 Sekunden auf 4:0 aus. Zuerst war es in Überzahl Michael Alda, der vollstreckte, für den 4. Dortmunder Treffer war dann erneut Dominik Oster verantwortlich. Kurz darauf folgte dann eine Schrecksekunde, als Verteidiger Marvin Kühl mit einer Verletzung am Knie auf dem Eis liegen blieb und mit einer Trage in die Kabine gebracht werden musste. Glücklicherweise stellte sich hinter heraus, dass er sich „nur“ das linke Knie verdreht hatte. Die Grafschafter zeigten dann in der 33. Minute, dass er nicht nur als Statist an der Partie teilnehmen wollte und markierte in Überzahl das 1:4. Das Überzahlspiel war an diesem Abend überhaupt sehr erfolgreich, denn auch die folgenden Treffer kamen so zustande. Felix Berger schloss in der 38. Minute eine gute Kombination zum 5:1 erfolgreich ab und der gleiche Stürmer war es auch in der 55. Spielminute, der auf 6:1 erhöhte. Den Schlusspunkt setzten dann die Gastgeber anderthalb Minuten vor Ende zum 2:6-Endstand in einer insgesamt fairen Partie, die von den beiden Schiedsrichtern in der Rekordzeit von weniger als zwei Stunden Gesamtspielzeit sicher geleitet wurde.

Eisadler-Trainer Krystian Sikorski sprach anschließend von einem guten Jahresabschluss. Er wird sein Team erst zu Beginn des neuen Jahres wieder auf das Eis schicken. Dann folgt die Vorbereitung auf den zweiten Saison-Abschnitt und der soll dann in den noch folgenden sieben Meisterschaftsspielen sowie den danach anstehenden Partien um den Regionalliga-Pokal genauso erfolgreich bestritten werden.

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