Ein Tor reichte den Kobras zum SiegDinslakener Kobras

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Dabei waren vor allem die Fans erstaunt, die ein ähnlich hohes Ergebnis wie mit dem 12:0 beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams erwartet hatten. Doch Wiehls Trainer Ralf Hafenegger hatte seine Mannschaft taktisch defensiv eingestellt und Wiehls Top-Neuzugang Torhüter Benjamin Dirksen, der vom Oberligisten ERV Schweinfurt kam, tat sein Übriges, um das Ergebnis lange Zeit offen zu halten. Das komplette Spiel über waren die Kobras die spielbestimmende Mannschaft, hatten aber gegen tief stehende Penguins einen schweren Stand. Immer wieder konnten die Wiehler Spieler das Dinslakener Spiel stören. Und wenn sich eine Torchance ergab, dann war Wiehls Neuzugang zur Stelle und vereitelte beste Dinslakener Möglichkeiten. Auf der anderen Seite verlebte Björn Linda im Gehäuse der Kobras einen relativ ruhigen Abend, denn Wiehl setzte nur einige, wenn auch nicht immer ungefährliche Gegenangriffe, um die eigene Defensive zu entlasten. Doch die Kobras verloren nicht die Geduld und erarbeiteten sich Drittel für Drittel ihre Möglichkeiten und wurden kurz vor Spielende für ihre Arbeit belohnt, als Pierre Klein der erlösenden Treffer zum 1:0 gelang. Da half auch der Wiehler Versuch, den Torhüter in den letzten Sekunden des Spiels herauszunehmen, nicht mehr. Diesen Sieg ließen sich die Kobras nicht mehr nehmen.

Nächste Woche geht es für den DEC mit zwei Heimspielen weiter. Dabei sind am Freitag die Raptors des EC Bergisch Land zu Gast, die durch einen 11:7-Heimsieg gegen die Roten Teufel Bad Nauheim 1b haben aufhorchen lassen. Und am Sonntag kommt es dann zum Spitzenspiel der Regionalliga, wenn Tabellenführer Dortmund in der Schlangengrube zu Gast ist.

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