Ein Hockey-Thriller mit Happy EndMainzer Wölfe

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Es war ein Spiel, das Beteiligte wie Zuschauer so schnell nicht vergessen werden – und das nicht bloß deshalb, weil kurz vor Spielbeginn die Eismaschine ausfiel, repariert werden musste und das erste Bully eine Dreiviertelstunde nach hinten verschoben wurde. Als es endlich losging, entwickelte sich ein ausgeglichenes Eishockeyspiel, das von Schnelligkeit und guten Offensivreihen geprägt war. Doch auch in der Defensive arbeiteten beide Teams intensiv, und dahinter standen zwei ganz starke Torhüter. Chancenlos war Stromberg beim 0:1, Thierry Beran kam im Slot frei zum Schuss (10.). Benny Welter traf für Beaufort später die Latte (15.), doch auch Mainz hatte gute Gelegenheiten, so durch Einzelleistungen von Alexey Gebel und Viktor Brauer und einen Schuss von Michael Horcicka. Ein 1:1 zur Pause wäre das gerechte Ergebnis gewesen.

Die Mainzer liefen auch im zweiten Abschnitt weiter an, doch der Ertrag blieb gleich Null. Wenn die Gäste zu Chancen kamen, konnten sich Mainz auf Stromberg verlassen, wie etwa in der 27. Minute, als der Torhüter spektakulär mit dem Schoner parierte. Als Robbo Beran schließlich doch das 0:2 gelang (36.), schien Mainz endgültig auf der Verliererstraße zu sein. In der zweiten Pause fand Spielertrainer Gebel aber offenbar die richtigen Worte. Er zeichnete zunächst selbst für den Anschlusstreffer verantwortlich (43.), und in der Schlussphase dreht seine Mannschaft das Spiel tatsächlich. Brauer traf fünfeinhalb Minute vor dem Ende zum 2:2, und nachdem eine weitere Unterzahl überstanden war, sorgte Jan Balgar für das 3:2 (59.). Es sollte der Siegtreffer sein. Obwohl Beaufort in der Schlussminute nach Strafen gegen Martin Sagula und Balgar zusätzlich noch den Torhüter vom Eis nahm und mit sechs gegen drei Feldspielern agierte, hielt Mainz die Führung.

„Das war eine hervorragende Leistung der ganzen Mannschaft und besonders unseres Tormanns Marc Stromberg, der ein paar Sekunden vor Ende des Spiels noch eine hundertprozentige Torchance vereitelt hat“, kommentierte Nosek. Der Anschluss zum Ersten Bitburg ist zwar noch nicht hergestellt, da die Eifel-Mosel Bären einen 9:2-Pflichtsieg gegen den EHC Neuwied II einfuhren. Doch eine Niederlage hätte den Finaleinzug in weite Ferne rücken lassen. In Neuwied muss am 15. Dezember im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres ein weiterer Sieg her, ehe es im Januar in der Rheinland-Pfalz-Liga in die entscheidende Phase geht. Schon am Freitag, 6. Dezember, erwarten die Wölfe den EHC Zweibrücken zum Pokalhinspiel am Bruchweg.

Tore: 0:1 (10.) B. Welter (Holtzem, Houdremont), 0:2 (36.) R. Beran (T. Beran), 1:2 (43.) Gebel (Johansson), 2:2 (55.) Brauer (Nytra), 3:2 (59.) Balgar (Horcicka, Eisenträger/4-4). Strafminuten: Mainz 14 – Beaufort 16 + 10 (B. Welter).

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