Eifel-Mosel Bären gewinnen mit 5:3 gegen den ESC Darmstadt„Fußball meets Eishockey“

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Dabei liefen die „Kufen-Cracks“ aus dem Eifel-Mosel Land die längste Zeit der Partie einem Rückstand hinterher. Die Gäste aus Darmstadt, welche sich erst vor kurzem aus dem Titelrennen verabschiedeten, konnten dementsprechend frei aufspielen und in der 15. Spielminute das erste Mal in Führung gehen. Mit Strafminuten im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts, setzten sich die Bären selbst unter Druck, verwandelten jedoch kurz vor der Drittelpause einen Unterzahltreffer zum wichtigen 1:1-Ausgleich.

Darmstadt ließ jedoch auch im zweiten Drittel nicht locker und stellte den alten Vorsprung in der 28. Spielminute wieder her. Erneut war es Stefan Tschammer (36.), der die Bären, dieses Mal in Überzahl, wieder zurück ins Spiel schoss. Jedoch schlugen die Gäste aus Hessen nur eine Minute später mit einem schnellen Konter wieder zurück und beendeten das zweite Drittel mit einer zwischenzeitlichen 3:2-Führung.

In einer erneuten Überzahlsituation, beinahe direkt nach Wiederanpfiff, fand Bären-Verteidiger Marco Hillgärtner (46.) genau den richtigen Weg durch das Gewühl vor Eike Busch und egalisierte den Spielstand erneut. Während des körperbetonten, umkämpften aber ansehnlichen Eishockeyspiels mussten die Bären-Spieler Thomas Barth und Daniel Petry das Eis verletzungsbeding vorzeitig verlassen. Auch Michal Janega konnte das Spiel, nach einem unkorrekten Körperangriff, nur mit sichtlichen Blessuren beenden. Da Janega in jenem Zweikampf das Eis zunächst blutig verlassen musste, erhielt Darmstadts Kai Schulze eine automatische Spieldauerdisziplinarstrafe und erschuf somit eine 5-minütige Überzahlsituation für die Eifel-Mosel Bären.

Dank jener Überzahlsituation kippten die Bären die Partie in der Eissporthalle Bitburg. Marcel Hirsch (50.) verwandelte einen großartigen Schlagschuss von der blauen Linie, ehe Lukas Golumbeck (54.) mit Ablauf der Darmstädter Strafzeit einen Direktschuss zum erlösenden 5:3 für die Eifel-Mosel Bären einnetzte. Auch die finale Schlussoffensive der Darmstädter, welche zwei weitere Powerplays zugesprochen bekamen und schlussendlich auch den Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen, wurden von der starken Bären-Defensive und Bären-Goalie Sean Broderick im Keim erstickt.

Im Parallelspiel der Hessenliga gewannen die Kassel Huskies „89ers“ mit 9:1 gegen die Löwen Frankfurt 1b und halten somit ihren Vorsprung auf die Eifel-Mosel Bären konstant. Vier Punkte liegen die Nordhessen nun vor den Bären. Während die „89ers“ nur noch ein weiteres Spiel vor sich haben, werden die Bären noch zweimal auflaufen müssen (12. März gegen Löwen Frankfurt 1b in Bitburg, 17.3. bei Eintracht Frankfurt).

Für die weitere Titelchance der Bären darf Kassel bei seinem letzten Spiel in Darmstadt maximal einen Punkt holen. Mit dem Heimsieg gegen eben jene Darmstädter kletterten die Eifel-Mosel Bären jedoch auf den zweiten Platz der Tabelle und können diesen bereits am kommenden Sonntag, 12. März, 19 Uhr in der Eissporthalle Bitburg gegen die drittplatzierten Löwen Frankfurt 1b endgültig festigen.

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