EHC Neuwied spürt besondere Motivation gegen DuisburgEndspurt steht an

Seit dem letzten Spiel gegen Duisburg in der Bärenhöhle sind sechs Jahre vergangen. Stephan Fröhlich (rechts) stand schon damals auf dem Eis. (Foto: Neuwieder Bären)Seit dem letzten Spiel gegen Duisburg in der Bärenhöhle sind sechs Jahre vergangen. Stephan Fröhlich (rechts) stand schon damals auf dem Eis. (Foto: Neuwieder Bären)
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Bislang standen sich die Mannschaften von Trainer Leos Sulak und die Füchse in dieser Runde zwei Mal an der Wedau gegenüber, zwei Mal zog Neuwied den Kürzeren (1:5, 2:7). Die Leistungen der Deichstädter aus den jüngsten Partien geben jedoch Grund zur Zuversicht, dem ehemaligen DEL-Club diesmal eher Paroli bieten zu können. „Unsere Spiele gegen Dinslaken und Ratingen haben gezeigt, dass die Mannschaft sich auf einem guten Weg befindet“, sagt Neuwieds Manager Carsten Billigmann. „Jetzt wollen wir weiter konzentriert und engagiert auf die Play-offs hinarbeiten.“

Weil dabei auch der Kopf und das Selbstvertrauen eine wichtige Rolle spielen werden, gehen die Neuwieder auch auf Sieg, wenn es am dritten Platz in der Abschlusstabelle nichts mehr zu ändern gibt. „Gegen Neuss haben wir nach der enttäuschenden Niederlage vor einigen Wochen noch etwas gutzumachen, und im Hinblick auf Sonntag ist schon der Name Duisburg Ansporn genug, an die Leistungsgrenze zu gehen. Ich kann versichern: Diese Partien werden keinen Vorbereitungscharakter für die K.o.-Runden haben“, betont Billigmann.

Seit dem 9:1-Erfolg in Ratingen (Billigmann: „Die Ratinger waren zwar nicht komplett, aber trotzdem musst du Ratingen erst mal so deutlich bezwingen“), hatte Trainer Sulak zwei Wochen lang Zeit, das Level im Training weiter anzuheben und die Abstimmung in den Angriffsreihen voranzutreiben. Die beiden neuen Importspieler Fabian Hast und Daniel Vlach zeigten bereits ihre Qualitäten, obwohl sie erst seit kurzem miteinander auf dem Eis stehen. Der EHC-Manager glaubt, dass hier noch mehr möglich ist.

Die zuletzt durch einige Corona-Fälle gebeutelten Duisburger sind nach Punkten zwar aktuell „nur“ die Nummer zwei hinter Dinslaken, aber weil sie fünf Begegnungen weniger als der Tabellenführer Dinslaken absolviert haben, hinkt der Vergleich. Die Ligaleitung hat die einzig logische Entscheidung getroffen, bei der Bestimmung der Rangfolge die Quotientenregelung anzuwenden, da es zu keiner Verlängerung der Hauptrunde kommen wird.

Ein Spiel in der Bärenhöhle zwischen Neuwied und Duisburg gab es zuletzt vor sechs Jahren: Am 12. Februar 2016 besiegte der EHC in der Oberliga Nord die Füchse vor mehr als 1000 Zuschauern mit 4:2. Stephan Fröhlich, Sven Schlicht, Dennis Schlicht, Felix Köllejan und Maximilian Wasser (weiterhin verletzt) aus dem aktuellen EHC-Kader standen damals schon im Team, werden sich gerne an diesen Abend erinnern und wollen für eine Wiederholung sorgen.

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