EHC Neuwied spielt in Neuss und SoestTraditionell torreich

Wiedersehen mit den Ex-Kollegen: EHC-Verteidiger Daniel Pering (blaues Trikot) hat genauso wie einige seiner Neuwieder Kollegen eine Neuss-Vergangenheit. (Foto: Neuwieder Bären)Wiedersehen mit den Ex-Kollegen: EHC-Verteidiger Daniel Pering (blaues Trikot) hat genauso wie einige seiner Neuwieder Kollegen eine Neuss-Vergangenheit. (Foto: Neuwieder Bären)
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Am wahrscheinlichsten scheint da ein Duell mit den Dinslakener Kobras, die der EHC am vergangenen Sonntag mit 7:4 schlug, oder der Soester EG, die nur zwei Punkte hinter Dinslaken liegt. Bereits vor einem möglichen Viertelfinal-Aufeinandertreffen spielen die Bären am Sonntagabend ab 19 Uhr im Eissportzentrum Möhnesee bei den Bördeindianern, nachdem sie das Wochenende am Freitagabend ab 20 Uhr beim Neusser EV eröffnet haben.

Als „zwei unangenehme Gegner“ bewertet EHC-Teammanager Carsten Billigmann die beiden Auswärtsaufgaben. Das sind auch die Lehren aus den Partien Mitte November, als die Deichstädter ebenfalls im Laufe eines Wochenendes die Auswärtskombination Neuss/Soest bewältigen mussten, in Neuss mit 7:8 nach Verlängerung verloren und in Soest einen 1:5-Rückstand in einen 9:6-Sieg drehten. „Neuss ist gegen uns immer besonders motiviert – auch weil wir mit Trainer Daniel Benske sowie den Spielern Jendrik Allendorf, Daniel Pering, Alexander Richter und Dennis Appelhans eine ganze Reihe von ehemaligen Neussern in unserem Team haben“, will Billigmann die elfteilige Niederlagenserie des NEV nicht überbewerten. Seinen Platz in den Play-offs hat Neuss als Achter aber trotz dieses Negativlaufs schon sicher.

Soest schaffte in der zu Ende gehenden Runde einen Quantensprung gegenüber der Spielzeit 2017/18: Die Mannschaft von Heinz-Dieter Brüggemann hat 16 Punkte mehr gesammelt und trotz dreier Niederlage gegen Neuwied den Bären stets packende und torreiche Duelle geboten. 8:4, 9:6, 8:4 – mit diesen Ergebnissen behielt der EHC die Oberhand. „Das zeigt, dass Soest offensiv eine gute Qualität besitzt“, weiß Billigmann über den Gegner, der beim 15:3-Kantersieg gegen Frankfurt am Sonntag seinen höchsten Sieg in den drei zurückliegenden Jahren herausschoss.

Der Kader der Gäste könnte zumindest um eine Position wieder anwachsen. Bei Kevin Wilson, der sich gegen Herford eine große Schnittwunde oberhalb des Knies zuzog, besteht Hoffnung auf ein Comeback. Bei Tobias Etzel wird das in dieser Saison nicht mehr gelingen. Der Angreifer hat sich am Montag seiner Schulteroperation unterzogen und wird die restlichen Saisonspiele als Zuschauer verfolgen.

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