EHC Neuwied besiegt den HYC Herentals aus BelgienDrei Neue treffen für die Bären

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„Für das gute Gefühl war dieser Sieg natürlich prima nach nur zwei Trainingseinheiten. Aber unter dem Strich absolvierten wir ein Testspiel und nicht mehr", wollte EHC-Trainer Carsten Billigmann das nackte Resultat nicht überbewerten. Viel höher ordnete er die Erkenntnisse ein, die die Partie in Mechelen einbrachte. „Dafür, dass einige Spieler aufgrund von Beruf und Blessuren fehlten, war das eine ordentliche Leistung. Was noch nicht so funktionierte wie erwünscht, werden wir in den nächsten Einheiten angehen. Das ist zu diesem Zeitpunkt ganz normal", kündigte der Trainer an, der auf Dennis Schlicht, Felix Köllejan, Shahab Aminikia, Tobias Etzel, Patrik Morys und Daniel Pering verzichten musste. So brachte der EHC vor den Augen von rund 50 mitgereisten Fans drei Reihen aufs Eis, wobei die vorderen Formationen trafen und die dritte Linie mit Förderlizenzspieler Noah Bruns, Sven Asbach und Youngster Kirill Litvinov ein riesiges Arbeits- und Laufpensum abspulte.

Was mit dem Blick auf die Statistik auffällt: Drei der fünf EHC-Tore trugen Neuzugänge zum Sieg bei. Den Anfang machten die beiden Imports. Jeff Smith glich Herentals 1:0 aus (24.), Sam Aulie holte die Führung auf Seiten des EHC (34.), die Max Herz nach dem 2:2 wiederherstellte (46.). Die Einheimischen schafften daraufhin mit ihrem zweiten Powerplaytor ein weiteres Comeback, aber durch Sven Schlicht (56.) und Kevin Wilson (57.) schossen den Bären den verdienten Sieg heraus.

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