EGDL winkt die TabellenführungRockets in Bad Nauheim klarer Favorit

EGDL winkt die TabellenführungEGDL winkt die Tabellenführung
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Drei auf einen Streich? Zum Auftakt des Eishockey-Jahres 2016 hätte die EG Diez-Limburg nichts dagegen. Die Rockets wollen am Samstag ab 17.30 Uhr in ihrem Auswärtsspiel bei den Ice Devils aus Bad Nauheim nicht nur die drei Zähler, sondern auch an ebenso vielen Mannschaften in der Tabelle vorbeiziehen. Und das würde dann bedeuten Tabellenführung anstatt Position vier. „Vom Papier her eine klare Sache für uns, dennoch werden wir den Gegner nicht unterschätzen und bereiten uns entsprechend vor. Ich habe für Mittwoch extra noch eine Trainingseinheit dazwischengeschoben, damit wir nach Weihnachten zumindest noch einmal auf dem Eis waren. Normalerweise hätten wir zwischen den Jahren trainingsfrei gehabt", erklärt Holger Pöritzsch, der keine böse Überraschung in der Wetterau erleben will. Dort fährt der Trainer mit besonderen Erinnerungen hin. In der Saison 2012/13 stand er als Trainer der Jugend der Roten Teufel im Colonel-Knight-Stadion hinter der Bande. „Seitdem war ich nicht mehr dort. Auch wenn es diesmal gegen die Ice Devils und nicht die Roten Teufel geht, wird es ein besonderes Spiel für mich."

Eigentlich scheint für die EGDL der Weg bereitet, vorübergehend Rang eins zu übernehmen. Die Mannschaft zeigte gegen Darmstadt und Eintracht Frankfurt zuletzt starke Leistungen gegen Mannschaften, die wesentlich höher anzusiedeln sind als der Tabellenfünfte aus der mittelhessischen Kurstadt. „Alles andere als ein deutlicher Sieg wäre eine Enttäuschung. Dafür müssen wir aber bereit sein, auch gegen Bad Nauheim 60 Minuten hart zu arbeiten und unser Spiel zu machen. Die drei Punkte sind wichtig, um uns oben in der Tabelle weiter festzusetzen", erklärt Pöritzsch seine Erwartungshaltung.

Auch die Ausfälle von Markus Kaczenski, Daniel Kettler und Alexander Neurath, die sich allesamt im Urlaub befinden, sowie die verletzungsbedingt leichten Beeinträchtigungen von Christoph Röhr und Marco Herbel sollen nichts am Kräfteverhältnis ändern. Durch Neuraths Abwesenheit kommt Schlussmann Ralf Groos zu seinem Debüt in der Startformation in dieser Saison. Außerdem sollen wie schon beim abgebrochenen Spiel gegen die Eisteufel aus Frankfurt auch einige Jungs aus der vierten Reihe, die ansonsten weniger Eiszeit erhalten, die Gelegenheit bekommen, sich zu empfehlen. Andreas Halfmann hat seine Sperre hingegen abgesessen und steht wieder zur Verfügung.

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