EGDL trifft im DutzendPflichtaufgabe in Frankfurt gemeistert

EGDL trifft im DutzendEGDL trifft im Dutzend
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Die EG Diez-Limburg hat ihre Pflichtaufgabe in Frankfurt erfüllt. Der Hessenligist gewann sein Auswärtsspiel bei den Eisteufeln standesgemäß mit 12:0 (4:0, 4:0, 4:0) und hat nun im Spitzenspiel auf heimischem Eis am kommenden Sonntag ab 19 Uhr gegen Kassel sein Schicksal für den weiteren Saisonverlauf in der Hessenliga selbst in der Hand. „Der Sieg hätte bei mehr Treffsicherheit noch höher ausfallen können“, merkte EGDL-Trainer Holger Pöritzsch an. Mehr hatte er jedoch auch nicht zu kritisieren.

Die Mainstädter verfolgten von der ersten Minute an nur ein Ziel: die Niederlage in Grenzen halten. Sie verteidigten mit Mann und Maus. Marco Herbel brachte die ohne Willi Hamann, Daniel Niestroj und Patrik Morys, dafür erstmals mit den Neuzugängen Oliver Diefenbach, Anton Knihs und Patric Kaliszewski aufgelaufene EGDL zwar schon in der dritten Minute in Führung, aber danach taten sich die Rockets gegen die Frankfurter Betonwand schwer. Sie suchten eifrig den Abschluss, aber irgendwie stand immer noch ein Gegenspieler im Weg, der den Puck mit Bein, Schlittschuh oder Schläger abblockte.

Das Scheibenglück kehrte erst kurz vor der Pause zurück. Innerhalb von 88 Sekunden erhöhten Dennis Stroeks, Dominik Kley und Karl Neubert auf 0:4. Nun schienen die Diezer und Limburger ein Mittel gegen das Abwehrbollwerk der Eisteufel gefunden zu haben. Daniel Kettler (22.) und Igor Engelmann (23.) machten das halbe Dutzend voll. Als „unsere stärkste Phase“ bezeichnete Pöritzsch die ersten Minuten des Mittelabschnitts, sah dann jedoch, dass sich sein Team mehr und mehr einlullen ließ. Auszeit. Schließlich sollte etwas fürs Torverhältnis getan werden. Die Mannschaft kehrte zu ihrem Spiel zurück und legte durch Herbel (38.) sowie Kley (39.) zum 8:0 nach. Beide waren auch im Schlussdrittel noch einmal erfolgreich, genauso wie Daniel Kettler und Igor Engelmann, der das vierte Verteidigertor des Nachmittags erzielte. Ein klares Zeichen dafür, dass die Abwehr kaum beschäftigt, allerdings auch immer zur Stelle war, wenn sich Frankfurt in die Offensive traute. Und wenn doch einmal ein Schuss aufs Tor kam, stand mit Alexander Neurath noch ein souveräner Schlussmann zwischen den Pfosten, der seinen ersten Shutout in dieser Saison feierte.