EGDL steht nach Kantersieg in Ratingen im Playoff-Halbfinale11:3-Erfolg bei den Ice Aliens

(Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)(Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)
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Es dauerte nur 30 Sekunden, da hatte Kevin Lavallee die Raketen in Ratingen bereits in Führung geschossen. Schon mit dem ersten Wechsel unterstrichen die Gäste ihre Ambitionen, bei den Ice Aliens den Playoff-Einzug perfekt zu machen. Alexander Seifert (10.) und Kyle Piwowarczyk (15.) legten noch im ersten Drittel nach, die EGDL lag voll in der Spur.

Daran änderte sich auch im zweiten Drittel nichts, wenngleich man nun vor allem defensiv ein wenig inkonsequenter zu Werke ging. Das bescherte den Zuschauern ein unterhaltsames Spiel mit sieben Treffern, die maximal gleichwertig verteilt waren: Ratingen traf durch Dennis Fischbuch (26.), Tim Brazda (30.) und Tobias Brazda (39.) dreifach. Die EGDL machte vier Buden: Dominik Luft (21.), Kevin Lavallee (34.), Kyle Piwowarczyk (36.) und Philipp Maier (39.). Nach 40 Minuten stand es 7:3 für die Mannen von der Lahn, die Partie war vorentschieden.

Im letzten Abschnitt spielten die Rockets die Partie souverän zu Ende. Mit vier weiteren Toren von RJ Reed (43.), Tobias Schwab (44.), Julian Grund (57.) und erneut Reed (59.) mit einem seiner berüchtigten Direktabnahmen in den Winkel schraubten die Gäste das Ergebnis noch auf 11:3 in die Höhe. Die Playoffs sind damit erreicht!

„Im ersten Drittel haben wir super gespielt“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Im zweiten Abschnitt waren wir dann ein bisschen zu offen, da haben wir defensiv zu viel zugelassen. Aber wir haben uns im letzten Drittel wieder gefangen und insgesamt ein wirklich gutes Spiel abgeliefert. Ich bin sehr zufrieden.“

Am Dienstag reisen die Rockets zum Nachholspiel nach Dinslaken, am Freitag dann steigt vermeintliche Showdown um den ersten Tabellenplatz, wenn im Derby die Neuwieder Bären zu Gast sind am Diezer Heckenweg. Die Zwischenrunde beenden werden die Rockets am Sonntag mit einem weiteren Heimspiel, dann gegen den amtierenden Meister Herford, der aktuell jedoch auf der Suche nach seiner Form ist.

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