EGDL startet mit Sieg in Bremen in den Norddeutschen Pokal3:1-Erfolg bei den Weserstars

Rockets-Keeper Steve Themm. (Foto: fischkoppMedien/EGDL)Rockets-Keeper Steve Themm. (Foto: fischkoppMedien/EGDL)
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Dennoch gelang es, aus einem 0:1-Rückstand beim Spitzenreiter der Regionalliga Nord nach 40 Minuten noch einen 3:1-Auswärtssieg zu machen. Und das, obwohl das Team personell auf einige Akteure verzichten musste.

„Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem, was die Jungs in den beiden Spielen geleistet haben“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch am Samstagabend. „Wer sich diese Belastung anschaut und auch noch die mehr als sechs Stunden Busfahrt hinzuzählt, der muss vor dieser Leistung einfach den Hut ziehen. Die Jungs sind physisch in einer tollen Verfassung.“

Im Bremen fehlten den Rockets gleich fünf Akteure - die drei Verteidiger Nils Krämer, Janik Langer, Dennis Stroeks sowie die beiden Stürmer Marijus Maier und Dominik Kail. „Das erste Drittel lief dann auch so, wie ich es vermutet habe“, sagte Lörsch. „Bremen hat sehr strukturiert gespielt, mit vielen kämpferischen Elementen – eine starke Einheit mit sehr gutem Keeper. Wir mussten erst einmal sehr geduldig spielen und uns gut organisieren.“

Erst im zweiten Drittel ließen die Gäste, die spielerische Vorteile hatten, auch erste gute Chancen der Weserstars zu. Eine dieser Chancen führte prompt zur Bremer Führung. „Wir sind im Angriff, wollen es zu schön machen, verlieren die Scheibe und es geht mit drei Stürmern gegen einen Verteidiger. Den ersten Schuss hält Steve Themm, der ganz stark war, noch super. Der erste Nachschuss bleibt am Verteidiger hängen. Der dritte saß dann aber.“ All das geschah nach 28 Minuten, der Torschütze für Bremen war (wohl) Christian Priem.

Doch auch mit dem Rückstand nach 40 Minuten wurden die Rockets noch nicht hektisch - wohlwissend, dass man trotz der Belastung noch Körner übrig haben würde. „Wir haben uns nicht beirren lassen und weiter unser Spiel gemacht“, freute sich der Rockets-Trainer. „Ich hatte dann aber auch das Gefühl, dass die Gastgeber langsam müde wurden. Verständlich, nachdem sie zuvor sehr viel investiert hatten.“

Mit dem Ausgleichstreffer durch Tim Ansink in Überzahl (45.) setzte sich aber immer mehr die individuelle Klasse der Rockets durch. „Da haben die Jungs nochmal richtig Lust bekommen und sehr schöne Kombinationen gezeigt.“ Eine davon führte zum 2:1 für die EGDL durch Joey Davies (52.), wenig später entschied Marc Hemmerich mit seinem 3:1 bei angezeigter Strafe für Bremen die Partie (56.). Zum Spieler des Spiels wurde Tim Ansink gewählt. „Hochverdient“, sagte Lörsch. „Tim war schon gegen Ratingen überragend.“

Mit dem Sieg in Bremen ging das erste von insgesamt vier Gruppenspielen an die Rockets. In acht Tagen sehen sich beide Teams in Diez zum Rückspiel wieder, danach trifft die EGDL in zwei weiteren Gruppenspielen auf den Eishockeyclub Nordhorn. Der Gruppenerste qualifiziert sich für das Halbfinale im Norddeutschen Eishockeypokal.

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