EGDL muss in Liga und Pokal ranAm Sonntag in Neuss, danach Doppelpack gegen Neuwied

Steve Themm im Tor und Nils Krämer in der Verteidigung beim ersten Spiel gegen Neuss. (Foto: fischkoppMedien/EGDL)Steve Themm im Tor und Nils Krämer in der Verteidigung beim ersten Spiel gegen Neuss. (Foto: fischkoppMedien/EGDL)
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In der Regionalliga West sind die Rockets am Sonntag ab 18 Uhr beim Neusser EV gefordert. Am Dienstag (Feiertag, 19 Uhr) geht es zum Halbfinal-Rückspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal nach Neuwied, bevor am darauffolgenden Freitag (3. November, 20.30 Uhr) die Bären in der Liga zu Gast in der Diezer Eissporthalle sind.

Zum ersten Mal in der noch jungen Saison haben die Rockets an einem Freitag spielfrei. Mannschaft und Trainer werden die Zeit nutzen, um eine zusätzliche Einheit auf dem Eis einzuschieben. Eine willkommene Gelegenheit, die Umstellungen in der Defensive zu verfeinern und Neuzugang Andre Bruch ins Team zu integrieren. Der Routinier wird wie angekündigt in der Verteidigung auflaufen, in der die EGDL am Sonntag ohnehin mit Ausfällen zu kämpfen haben wird. Roman Löwing ist noch verletzt, Tim Ansink und Ville Kärkäs werden ebenfalls ausfallen und Dominik Hülskopf hat seinen Tryout-Vertrag aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen nicht verlängert. Offensiv steht hinter dem Einsatz von Konstantin Firsanov noch ein Fragezeichen.

„Wir haben uns schon beim Heimspiel gegen Neuss schwer getan und erwarten auch in Neuss eine schwere Partie“, sagt EGDL-Trainer Arno Lörsch. Am ersten Spieltag hatte Neuss in Diez zwischenzeitlich mit 3:1 geführt, die Partie am Ende aber noch mit 3:5 verloren. „Wir gehen optimistisch, aber nicht blauäugig diese Aufgabe an. Neuss kontert dich gerne mal aus, darauf müssen wir uns einstellen. Im Vergleich zum Spiel in Neuwied wird der NEV jetzt auch seinen Import einsetzen. Die Mannschaft hat zuletzt zwei Gesichter gezeigt von den Ergebnissen her. Wenn wir so spielen wie im letzten Drittel in Hamm, dann sollte für uns in Neuss ein Erfolg möglich sein. Wir fahren ganz klar nach Neuss, um dort drei Punkte zu holen. So viel Selbstvertrauen haben wir. Aber wir wissen auch, dass wir dafür unsere beste Leistung abrufen müssen.“ Die Rockets Supporters haben für dieses Spiel einen Fanbus organisiert und werden das Team mit rund 50 Anhängern in Neuss unterstützen. „Eine wirklich klasse Sache“, freut sich Lörsch.

Nicht anders ist die Ausgangslage vor dem Rückspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal am Dienstagabend in Neuwied. Das Hinspiel hatten die Rockets nach Rückstand noch mit 6:5 gewonnen. Die Durchführungsbestimmungen sehen nun folgende Konstellation vor: Bei einem Sieg von Diez-Limburg oder einem Unentschieden nach 60 Minuten steht die EGDL im Finale um den Rheinland-Pfalz-Pokal. Gewinnt Neuwied mit einem Tor Unterschied (die Anzahl der geschossenen Tore ist dabei egal), gibt es sofort ein Penaltyschießen ums Weiterkommen.

„Das wird für uns alle ein ganz besonderes Spiel“, sagt Lörsch. „Ein Pokalkrimi, wie man ihn sich nur wünschen kann. Neuwied hat bei uns ein, sagen wir mal, wirtschaftliches Ergebnis eingefahren. Ein Tor Rückstand ist natürlich sehr schnell aufzuholen im Eishockey. Und vor heimischer Kulisse wird das sicherlich eine tolle Herausforderung sein, dieses Ergebnis zu drehen. Aber wir haben jetzt auch zwei Mal gegen Neuwied gespielt und haben auch gesehen, wo sie möglicherweise verwundbar sind. Das wird in jedem Fall eine spannende Kiste vor hoffentlich vollem Haus. Ich denke, wer am Ende mehr Geduld hat, der wird den Sprung ins Finale schaffen.“ Da sowohl der Dienstag als auch der Mittwoch Feiertag sind in Rheinland-Pfalz, erwarten die Bären eine große Kulisse für dieses Pokalderby.

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