EGDL gewinnt packendes Halbfinale und trifft im Finale auf Neuwied7:5-Sieg in Hamm

Die Rockets stehen im Finale.  (Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)Die Rockets stehen im Finale. (Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)
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Damit trifft die EGDL im rheinland-pfälzischen Traumfinale ab Freitag auf die Neuwieder Bären. Das erste von fünf möglichen Finalspielen steigt am Freitag am Diezer Heckenweg (20.30 Uhr).

„Die Mannschaft hat heute unglaublichen Charakter bewiesen“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza, der deutlich machte: „Ich bin froh, dass wir nicht noch einmal gegen Hamm spielen müssen. Die Eisbären waren richtig stark. Das war ein hartes Stück Arbeit, aber auch eine perfekte Vorbereitung auf ein sicherlich ebenso packendes wie schweres Finale gegen Neuwied.“

Die Rockets waren in Hamm zwar früh in Überzahl durch R.J. Reed in Führung gegangen (3.), danach aber hatten lange Zeit die Eisbären die Nase vorne. Kevin Thau glich wenige Minuten später aus (9.), Igor Furda besorgte in Minute 14 das 2:1 für die Gastgeber. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

Das Wechselspiel setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort – zumindest konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen. Kyle Piwowarczyk glich in Überzahl aus (27.), auf der Gegenseite besorgte Hamms Michal Spacek – ebenfalls in numerischer Überlegenheit – das 3:2 (32.). Damit endete auch der zweite Abschnitt mit einer hauchdünnen Führung für die Eisbären.

Die Dramatik des letzten Drittels war dann kaum noch zu toppen: Ausgleich, Rückstand, Ausgleich, Führung, Ausgleich, Führung, Auswärtssieg. In Torschützen: Kevin Lavallee glich zum 3:3 aus (43.), Milan Svarc traf zum 4:3 (47., Überzahl), Andre Bruch besorgte den Ausgleich (51.). Als erneut Lavallee in der 56. Minute die EGDL wieder mit 5:4 in Führung schoss, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch Hamm glich noch einmal aus – Marvin Cohut traf zwei Minuten vor dem Ende zum 5:5. Verlängerung? Mitnichten! Mit noch 39 Sekunden auf der Uhr traf Dominik Luft zum 6:5 für die Rockets, 21 Sekunden später besorgte RJ Reed mit einem Schuss ins leere Hammer Tor den 7:5-Endstand. Die Gastgeber hatten 29:12 Minuten in Führung gelegen, die Gäste lediglich 8:55 Minuten – am Ende aber waren dies die entscheidenden.

„Ein lange ausgeglichenes Spiel“, sagte Petrozza. „Unser Powerplay hat heute wieder gut funktioniert. Und auch wenn wir drei Mal zurückgelegen haben, hat sich die Mannschaft jedes Mal ins Spiel zurückgekämpft. Das letzte Drittel haben wir aus meiner Sicht dann dominiert, da waren wir einfach besser. Kompliment an die Mannschaft für diese Energieleistung und den Finaleinzug. Aber wir sind noch lange nicht fertig!“

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