EG Diez-Limburg gewinnt auswärts mit 9:4Raketen wirbeln auch in Dinslaken

Torschütze Dominik Kail – hier beim Spiel in Neuss. (Foto EGDL)Torschütze Dominik Kail – hier beim Spiel in Neuss. (Foto EGDL)
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Vollends zufrieden war EGDL-Trainer nach vier Gegentoren und zu vielen Strafzeiten in Dinslaken jedoch nicht. Das erste Drittel ließ zunächst erahnen, dass es wie schon beim ersten Spiel in Dinslaken erneut auf eine Geduldsprobe hinauslaufen würde. Mitte Oktober stand es nach 40 Minuten 1:1, erst im letzten Drittel schossen die Raketen einen 4:1-Sieg heraus. 1:1 stand es in Dinslaken auch am Sonntagabend nach 20 Minuten: In doppelter Überzahl hatte Tom Giesen die Kobras in Führung geschossen (14.). Zwei Minuten vor der ersten Pause glich Matt Fischer zum 1:1 aus (18.).

Ein starker Zwischensprint im zweiten Abschnitt brachte das Team von der Lahn dann aber frühzeitig in die Erfolgsspur. Dominik Kail machte seine erste Bude im Rockets-Trikot (25.), Joey Davies (27.) und Kevin Schophuis (28.) legten in kurzen Abständen zum 4:1 nach. Zwar konnte Alexander Brinkmann in Überzahl Dinslaken wieder auf 2:4 heranbringen, Andre Bruch stellte jedoch auf der Gegenseite mit seinem Treffer zum 5:2 (37.) die Drei-Tore-Führung zur zweiten Pause wieder her. 

So weit, so schön. Doch der Anfang des letzten Drittels war dann so gar nicht nach dem Geschmack des Trainers. Kevin Wilson verkürzte in Unterzahl für Dinslaken auf 3:5 (41.), Tom Giesen gelang in Überzahl der Anschlusstreffer zum 4:5 (48.). „Das hat mich geärgert“, sagte Lörsch. „Wir nehmen uns vor, keine riskanten Pässe zu spielen und keine unnötigen Strafen zu ziehen. Und genau das tun wir dann und bringen Dinslaken wieder ins Spiel. Wir wollten ohne jede Hektik das Spiel weiter fest in der Hand haben und bringen uns dann selbst in Gefahr.“

Stark war gleichwohl die Reaktion der Mannschaft auf dieses Zwischentief: Matt Fischer (50.) und Julian Grund (50.) stellten innerhalb von 28 Sekunden die Weichen final auf Auswärtssieg. Joey Davies (60.) und Konstantin Firsanov (60.) legten in der Schlussminute sogar noch einen Doppelpack in Unterzahl zum 9:4 nach. Mit 16 Toren in zwei Pflichtspielen unterstrich die EGDL am Wochenende erneut ihre Offensivkraft. „Jetzt müssen wir nur noch daran arbeiten, die Strafen und die individuellen Fehler weiter zu reduzieren. Aber wir wollen auch mal realistisch bleiben nach einer sehr intensiven Woche mit einem Spiel am Sonntag, zwei Derbys gegen Neuwied am Dienstag und Freitag und einem Auswärtsspiel in Dinslaken am Sonntag. Die Jungs sind Menschen, keine Maschinen. Da muss auch mal eine Schwächephase erlaubt sein, wenn es dennoch gelingt, sich am Ende durchzusetzen.“

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