Drei auf einen Streich – junge Wilde bleiben beim HEVHerforder EV

Drei auf einen Streich – junge Wilde bleiben beim HEVDrei auf einen Streich – junge Wilde bleiben beim HEV
Lesedauer: ca. 1 Minute

Der Stürmer mit der Rückennummer 21 sammelte in 21 Spielen insgesamt 13 Punkte und sorgte einige Male für Szenenapplaus und ungläubiges Staunen auf den Rängen, wenn er sich gleich gegen mehrere gegnerische Spieler durch tankte und zum Abschluss kam. So führte er sich auch gleich mit einem Tor zum Zungeschnalzen bei den Fans ein, als er im ersten Ligaspiel gegen Herne ein unnachahmliches Solo gleich für seinen ersten Treffer nutzte.

Auch Joshua Ransiek spielte seine erste Seniorensaison und entwickelte sich zum verlässlichen Teamplayer. Im Nachwuchsbereich sowohl als Stürmer als auch als Verteidiger eingesetzt, musste er sich im großen Kader der Ice Dragons seine Einsatzzeiten hart erarbeiten. Der 19-Jährige mit der Rückennummer 82 gab jedoch nie auf, legte Extraschichten im Nachwuchstraining ein und verbesserte sich stetig. Zwar wurde er ausschließlich als Stürmer eingesetzt, doch die Defensiv-Erfahrung aus dem Nachwuchsbereich war ihm immer wieder anzumerken, wenn er in höchster Not dazwischen spritzte, um ein fast sicheres Gegentor zu verhindern, womit er großen Anteil an den Überraschungscoups hatte, die die Ice Dragons im Laufe der Saison gegen die großen der Liga landeten und hinterließ immer mehr einen bleibenden Eindruck. Einen Teamplayer an Toren und Punkten zu messen, wäre nicht fair, umso mehr freuten sich jedoch Fans und Team mit ihm, als er im Viertelfinale endlich seinen längst überfälligen Premierentreffer setzte.

Der Dritte im Bunde gehörte ebenfalls zu den Debütanten der letzten Saison. Die Fans konnten ihn vorab gar nicht einschätzen, Insider wussten jedoch auch vom mittlerweile 22-jährigen Sebastian Böer, dass er bereits zuvor regelmäßig unter Bruce Keller mit der Oberligamannschaft trainieren durfte. Und der kompakte Stürmer mit der 24 schlug im Team sofort voll ein. Mit sieben Toren und sechs Vorlagen in 21 Spielen zeigte er, dass er genau weiß, wie Offensive funktioniert, sein Repertoire auf dem Eis reicht jedoch wesentlich weiter. Er rackerte und kämpfte für das Team, arbeitete hart in der Defensive und wenn es sein musste, ging er auch keiner Rauferei aus dem Wege, was ihm im Laufe der Saison 83 Strafminuten und damit den Spitzenplatz bei den Ice Dragons einbrachte. Jedoch sorgten seine Einlagen auch das ein oder andere Mal für eine Initialzündung auf dem Eis, wie zum Beispiel im Heimspiel gegen Solingen und sicherten ihm den Respekt der Herforder Fans.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!